Moshe „Shino“ Zuares, Präsident des Israelischen Fußballverbands (IFA), wurde beim 49. Ordentlichen UEFA-Kongress in Belgrad in das Exekutivkomitee der UEFA gewählt. Mit 31 Stimmen sicherte er sich eine zweijährige Amtszeit in dem wichtigsten Führungsgremium des europäischen Fußballverbands. Neben ihm wurde auch Rafael Louzán aus Spanien mit 32 Stimmen gewählt.
Zuares steht seit 2019 an der Spitze des israelischen Fußballverbands und wurde 2022 in seinem Amt bestätigt. In den vergangenen Jahren setzte er sich für eine stärkere Integration des israelischen Fußballs in die UEFA-Strukturen ein. Seine Wahl in das Exekutivkomitee gilt als Anerkennung seines langjährigen Engagements.
👉 This is who was elected to the UEFA Executive Committee for a two-year term:
– Abal Rafael Louzán 🇪🇸
– Moshe Zuares 🇮🇱— UEFA (@UEFA) April 3, 2025
Im Vorfeld der Wahl hatte der Palästinensische Fußballverband (PFA) in einem Schreiben an UEFA-Präsident Aleksander Čeferin gegen Zuares‘ Kandidatur protestiert. Der PFA kritisierte insbesondere die Beteiligung israelischer Vereine an Spielen im „Westjordanland“ (Judäa und Samaria) und forderte eine Untersuchung durch die UEFA.
Trotz dieses politischen Drucks wurde Zuares gewählt – ein Zeichen dafür, dass Israel weiterhin als aktiver und relevanter Akteur im europäischen Fußball wahrgenommen wird. Mit seiner neuen Funktion hat der israelische Verband nun eine Stimme bei zentralen UEFA-Entscheidungen – etwa zu Wettbewerben, Regelwerken oder strategischer Förderung des Fußballs auf dem Kontinent.




