Israelischer Professor zum Leiter des größten Teilchenbeschleuniger-Forschungszentrums der Welt gewählt

Großer Erfolg für den jüdischen Staat: Ein führender israelischer Professor wird bald das Sagen bei CERN haben

von Yossi Aloni |
Illustration Foto: Yaakov Naumi/Flash90

Ein sehr wichtiger Erfolg für den israelischen Professor Eliezer Rabinowitz war seine Wahl zum Präsidenten des Rates des weltgrößten Teilchenbeschleuniger-Forschungszentrums.

Dies war auch ein sehr wichtiger Erfolg für den Staat Israel und die israelische Wissenschaft: Nach einer vom Außenministerium und der israelischen Botschaft in Genf geführten Kampagne wurde am 24. September Professor Eliezer Rabinowitz von der Hebräischen Universität Jerusalem an die Spitze des Rates des CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung und des größten Teilchenforschungszentrums der Welt, gewählt.

In den letzten Monaten hat das Außenministerium über die israelische Delegation bei der UNO in Genf und über die israelischen Botschaften in den europäischen Hauptstädten eine intensive Kampagne für die Wahl von Professor Rabinowitz geführt. Es wird erwartet, dass Professor Rabinowitz das Amt des Ratspräsidenten für die nächsten drei Jahre übernehmen wird. Der Rat, der den Weg der Organisation vorgibt, ist der Ort, an dem alle wichtigen Entscheidungen getroffen werden.

Professor Eliezer Rabinowitz

Das Internationale Zentrum befindet sich in Genf, an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich, und ist ein wichtiges Zentrum für die Erforschung von Teilchenbeschleunigern. Das Internationale Zentrum beschäftigt Hunderte von führenden Physikern aus der ganzen Welt, die wissenschaftliche Experimente an Teilchenbeschleunigern durchführen und die theoretischen Aspekte der Teilchenphysik erforschen.

Der Organisation gehören 23 Länder an, von denen Israel das einzige nicht-europäische Land ist. Israel ist der Organisation im Dezember 2013 als Vollmitglied beigetreten, nachdem es viele Jahre nur als Beobachter teilgenommen hatte.

Professor Rabinowitz war in den vergangenen zehn Jahren bis Ende 2020 der israelische Vertreter in der Organisation, eine Zeit, in der er am CERN aufgrund seiner praktischen und verwaltungstechnischen Fähigkeiten große berufliche und persönliche Wertschätzung erfuhr. Professor Rabinowitz war auch einer der führenden Köpfe bei der Gründung des SESAME-Projekts, das die Forschungszusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern im Nahen Osten umfasst. Seine Beteiligung an allen Aktivitäten des CERN und sein Engagement, das er im Laufe der Jahre unter Beweis gestellt hat, gehören zu den Hauptgründen für den Beitritt Israels zur Organisation als Vollmitglied, die nun auch zu seiner Wahl in dieses wichtige Amt geführt haben.

Professor Rabinowitz erklärte: „Ich fühle mich sehr geehrt, den CERN-Rat in den kommenden Jahren zu leiten, die für die Organisation und die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft von großer Bedeutung sein werden. Ich freue mich darauf, mit allen Partnerländern zusammenzuarbeiten, um das CERN zu stärken, damit Wissenschaftler auch in Zukunft neue Entdeckungen machen können, die uns helfen werden, unsere Welt zu verstehen.“

Außenminister Yair Lapid kommentierte: „Die Wahl von Professor Eliezer Rabinowitz ist ein weiterer Sieg. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass durch präzise und positive Arbeit neue Erfolge erzielt werden können. Ich möchte allen Mitarbeitern des Außenministeriums danken, die in den letzten Monaten die Kampagne geleitet haben, die dazu geführt hat, dass ein israelischer Wissenschaftler eine zentrale und angesehene Rolle in Europa einnehmen kann.“

Orit Prakash HaCohen, Ministerin für Wissenschaft, Innovation und Technologie: „Ich gratuliere Professor Rabinowitz, einem israelischen Physiker und Forscher, zu seiner Wahl zum Präsidenten des CERN, einem der größten wissenschaftlichen Forschungszentren der Welt. Mit meiner Unterstützung und der Unterstützung der Regierung hat er sich gegen die besten Wissenschaftler der Welt durchgesetzt, und seine Wahl unterstreicht die internationale Anerkennung der Stellung Israels im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und Innovation. Ich bin sicher, dass Sie uns auch weiterhin würdig vertreten werden.“

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