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Israel präsentiert sich auf der ITB in Berlin

Das israelische Tourismusministerium setzt auf enge Zusammenarbeit mit der Branche.

Israel
Ron Prosor, Israels Botschafter in Deutschland (Mitte), und Dani Shahar (rechts), Generaldirektor des israelischen Tourismusministeriums, bei der Eröffnung des israelischen Pavillons auf der ITB in Berlin. Foto: Boaz Arad.

Mit der Eröffnung des israelischen Pavillons auf der ITB in Berlin setzt das Tourismusministerium ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Landes als Reiseziel. Dani Shahar, Generaldirektor des Ministeriums, weihte den Stand am 5. März feierlich ein – begleitet von führenden Vertretern der Tourismusbranche und Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor.

Die dreitägige Messe gilt als eine der wichtigsten Plattformen der globalen Reisebranche und wird rund 100.000 Fachbesucher aus aller Welt anziehen. Insgesamt sind etwa 5.000 Repräsentanten aus 180 Ländern vertreten.

 

Fokus auf Zusammenarbeit und Rückkehr von Touristen

Gemäß der Strategie von Tourismusminister Haim Katz wird Shahar während der Messe Gespräche mit Reiseveranstaltern, Fluggesellschaften, Reisebüros und Medien führen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Kooperationen mit Zielgruppen, die bereits wieder nach Israel reisen.

„Je mehr sich die Sicherheitslage verbessert, desto mehr Besucher werden kommen. Das zeigt unsere Erfahrung aus vergangenen Krisen“, so Shahar. „Israel ist ein attraktives Reiseziel mit einzigartigen touristischen Schätzen, die man nirgendwo sonst findet. Unsere Erhebungen und der Austausch mit globalen Partnern zeigen ein wachsendes Interesse und eine zunehmende Bereitschaft, Israel wieder zu besuchen.“

Ron Prosor, Israels Botschafter in Deutschland, eröffnet gemeinsam mit Dani Shahar (rechts), Generaldirektor des israelischen Tourismusministeriums, feierlich den israelischen Pavillon auf der ITB-Messe in Berlin, März 2025. Foto von Boaz Arad.

Ein Pavillon als Besuchermagnet

Der israelische Pavillon, der jährlich zu den Publikumsmagneten der ITB zählt, erstreckt sich über eine Fläche von 400 Quadratmetern. Er bietet eine breite Palette an Ausstellern – von Incoming-Tour-Operatoren über Hotelketten wie Isrotel, Fattal und Dan Hotels bis hin zu Fluggesellschaften wie El Al. Auch Vertreter der wichtigsten Tourismusstädte Israels sind präsent.

Besucher können sich auf besondere Erlebnisse freuen: Neben Verkostungen israelischer Weine gibt es eine interaktive Augmented-Reality-Tour durch Israel. Eine weitere Attraktion ist eine Nachbildung der Klagemauer, an der Gäste persönliche Notizen hinterlassen können. Zudem wurde eine Selfie-Station eingerichtet, und es gibt die Möglichkeit, Reisegutscheine für Israel zu gewinnen.

Deutschland als Schlüsselmarkt für den Tourismus nach Israel

Der deutsche Tourismusmarkt spielt eine zentrale Rolle für Israel. Mit über 80 Millionen Auslandsreisen pro Jahr zählt Deutschland zu den reisefreudigsten Nationen weltweit. Im Jahr 2023 war Deutschland mit rund 155.100 Touristen das fünftgrößte Herkunftsland für Israels Incoming-Tourismus – etwa die Hälfte davon waren Wiederholungsbesucher.

Anders als in vielen anderen Ländern setzt der deutsche Markt weiterhin auf klassische Vertriebsstrukturen: Etwa 2.500 Reiseveranstalter vertreiben Flüge und Reisepakete über rund 8.000 stationäre Reisebüros. Direkte Kontakte und die Pflege dieser Geschäftsbeziehungen bleiben daher essenziell, um Israel als Reiseziel weiter zu stärken.

 

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Patrick Callahan

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