Israel Heute Morgen – Trauer und Mondfinsternis

Das Wochenende war geprägt von den traurigen Berichten von der Beerdigung des 31-jährigen Yotam Ovadia, der am Donnerstagabend vor seinem Haus ermordet worden war, und von dem Jahrhundertereignis, der Mondfinsternis vom Freitagabend. Eine neue Woche beginnt.

von | | Themen: Guten Morgen

Heute früh fielen einige Regentropfen auf die Windschutzscheibe meines Autos, am Himmel waren graue Wolken. Es ist deutlich kühler geworden, eine angenehme und erfrischende Pause in diesem sonst so heißen Sommer. Das Wochenende war geprägt von den traurigen Berichten von der Beerdigung des 31-jährigen Yotam Ovadia, der am Donnerstagabend vor seinem Haus in Adam von einem erst 17 Jahre alten Terroristen ermordet worden war, und von dem Jahrhundertereignis, der Mondfinsternis vom Freitagabend. Dazu kamen dann noch Berichte von neuen Unruhen und sinnlosen Toten an der Grenze zum Gazastreifen. Und nun beginnt eine neue Woche.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teils wolkig bis heiter mit einem leichten Anstieg der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 37 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Beersheva 33 Grad, Eilat am Roten Meer 38 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -213.90 m unter dem Meeresspiegel.

Hier bei uns zuhause in Modiin gab es am frühen Morgen wieder Probleme mit den Zügen. Ohne Vorwarnung fuhr der erste Zug erst um 7:18 Uhr. Meine Tochter, die ich schon um halb sieben am Bahnhof abgesetzt hatte, und alle anderen überraschten Fahrgäste, darunter viele Soldaten, mussten nun eine Pause einlegen und warten, bis der erste Zug kam. Für die Soldaten nicht sehr angenehm, denn sie mussten ihre Vorgesetzten von der unfreiwilligen und nicht von ihnen verschuldeten Verspätung informieren. Denn zu spät kommen ist bei der Armee etwas, das eigentlich nicht existiert. Unsere Tochter ist dann eine Stunde später als sonst in ihrer Basis angekommen. Ein stressiger Beginn der neuen Woche.

Aber was ist dieser Stress in Vergleich zu der Tragödie vom Donnerstagabend. In den Medien wird heute von der Beerdigung von Yotam Ovadia berichtet. Dabei wird die junge Witwe zitiert. Sie wisse nicht, wie sie ihren Kindern gegenüber Stärke zeigen könne . Dabei muss ich mich an Michal Salomon erinnern, die bei dem Anschlag in Halamish ihren Mann Elad verloren hatte. Sie selbst konnte sich im obersten Stock des Hauses ihrer Schwiegereltern retten. Und sie zeigte später eine unglaubliche Stärke. Das sei sie ihren Kindern und ihrem ermordeten Mann schuldig, sagte sie später in Interviews. Als ich sie bei einigen ihrer Presseauftritte sah, war ich völlig verzaubert von ihr, mir kamen die Tränen. Es würde mich nicht wundern wenn sich Michal Salomon mit der Witwe von Yotam Obadia treffen wird, um sie zu stärken. Beide Terroristen, der Terrorist vo Halamish und der 17-jährige des Anschlages in Adam kamen ürigens aus dem selben Dorf.

Abschied von Yotam, die Beerdigung vom Freitag in Jerusalem (Foto: Yonatan Sindel)

Heute früh las ich eine weitere Meldung, die kaum zu glauben war. Nach dem Anschlag in Adam wurde der Polizeieinsatz vom Chef der Polizeistation Binjamin geleitet. Er heisst Eli Ovadia und ist, Sie werden es nicht glauben, der Cousin des Opfers. Ich wünsche der Familie viel Kraft.

Und nun ein krasser Themenwechsel, zurück zur Modfinsternis. Auch wir zuhause hatten es uns am Freitagabend in nserem Garten bequem gemacht. Der Himmel war zum Glück fast wolkenlos und der Mond kam pünktlich zum Jahrhundertereignis zum Vorschein. Langsam wurde der Mond immer mehr vom Schatten der Erde bedeckt und röter.

Auch in Tel Aviv und vielen anderen Orten hatte man sich am Freitagabend versammelt, um die Mondfinsternis zu bewundern (Fotos: Tomer Neuberg, Hadas Parush/Flash90)

Was wäre es schön, wenn wir uns nur mit Dingen wie diese befassen könnten. Ich hoffe, wie neue Woche wird eine ruhige Woche werden, die zweite Hälfte der Sommerferien beginnt. Ich wünsche Ihnen eine angenehmen Sonntag, nachen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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