Israel Heute Morgen

Und nun ist er wieder da, der Freitag! Und ich brauche noch nicht einmal mehr etwas einkaufen gehen. Ein paar Worte und Gedanken über den Erfolg unserer Judokas bei einem Turnier in Abu Dhabi, bei dem keine Israelische Fahne gezeigt werden darf. Gestern gab es eine Goldmedaille für Israel. Der Sieger, Tal Flicker, verzichtete nicht auf die Tikva und sang sie für sich zu den Klängen der Hymne der Internationalen Judo Föderation – Das Wetter in Israel: Heute warm, morgen Winter.

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Guten Morgen liebe Leser!

Und nun ist er wieder da, der Freitag! Und ich brauche noch nicht einmal mehr etwas einkaufen gehen. Diesmal war ich klüger und habe alle Besorgungen schon am Mittwoch gemacht und gestern nur noch ein paar Sachen dazugekauft. Der Kühlschrank ist voll, sogar das Mittagessen hat meine Frau schon gestern gekocht, wie es sich gehört, damit wir den Shabbat in Ruhe und ohne Arbeit genießen können. Seitdem unsere Tochter bei der Armee ist, sind die Wochenenden etwas ganz besonderes. Auch heute wird sie wieder nachhause kommen. Ihr Zimmer wartet schon auf sie. Und wir natürlich noch viel mehr.

Das Wetter für das Wochenende ist zweigeteilt. Heute sollen wir noch einmal einen richtigen Sommertag bekommen mit Temperaturen nahe der 30 Grad Grenze. Aber morgen, am Shabbat, soll der Winter kommen mit Regen., Gewittern und der Gefahr von Überschwemmungen besonders im Osten und Süden des Landes. Die Temperaturen sollen deutlich nach unten gehen. Ich bin gespannt.

Und hier ist erst einmal das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit für die Jahreszeit überdurchschnittlich hohen Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 29 Grad, Haifa 27 Grad, Tiberias am See Genezareth 33 Grad, am Toten Meer 32 Grad, Eilat am Roten Meer 34 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -214.235m unter dem Meeresspiegel.

Gestern gab es eine sehr erfreuliche Meldung vom Sport. In Abu Dhabi findet zur Zeit ein Grand Slam Turnier im Judo statt, bei dem auch Israel vertreten ist, mit einem Unterschied. Die Veranstalter baten darum, dass die Israelischen Judoka ohne Fahne und andere Zeichen von Israel teilnehmen, stattdessen bekamen sie sie das Kürzel IJF der Internationalen Judo Föderation auf ihre Anzüge genäht ,absurd. Aber die erfreuliche Nachricht von gestern ist, dass der Israeli Tal Flicker die Goldmedaille in seiner Gewichtsklasse gewonnen hat! Judo ist eine der Sportarten, in denen Israel international oft sehr erfolgreich ist. Nun war also die Siegerehrung angesagt. Bei einer Siegerehrung ist es üblich, die Nationalfahne des Landes, das der Sportler vertritt zu hissen und die Nationalhymne zu spielen. Aber das ging in diesem Fall ja nicht, aus Rücksichtsnahme vor den israelfeindlichen Ländern. So kam es also so der absurden Szene, wo unser Sieger Tal Flicker auf das Podium stieg und die Goldmedaille entgegennahm. Dann musste eine Hymne gespielt werden. Es war die Hymne der Internationelen Judo Föderation, dessen Fahne neben den Nationalfahnen der Sportler, die Silber und Bronze gewonnen hatten, wehte.

Die Siegerehrung

Trotz allem wurde die Israelische Nationalhymne gesungen, in aller Stille, vom Sieger selbst. Während wir die Hymne der IJF hörten, konnte man sehen, dass Tal Flicker seinen Mund bewegte, er sang. An den Lippen konnte man erkennen, dass er unsere Nationalhymne, die Tikva singt. Es ist der größte Moment für einen Sportler, auf dem Podium stehen , die Fahne weht und die Hymne erklingt. Und das hatte man den Israelis nicht gegönnt. Es ist scher zu begreifen, warum die Internationale Judo Föderation dieses hässliche Spiel mitgespielt hat, statt den Veranstaltern mit der Absage des Turniers zu drohen.

Später erklärte Tal, wie er sich fühlte, als er auf dem Podium stand und die Tikva sang. Die Musik der IJF sei nur Hintergrundmusik gewesen, er habe die Tikva gesungen weil Israel sein Land sei und er stolz sei, ein Israeli zu sein. Alle wüssten, dass er und die anderen Sportler aus Israel kommen. Wie die Siegerehrung eigentlich hätte sein müssen, das können Sie sich hier ansehen.

Zusätzlich muss ich noch erwähnen, dass dies nicht die einzige Medaille war, die Israel gewonnen hat. Gili Cohen hat in ihrer Klasse die Bronzemedaille gewonnen. Herzlichen Glüchwunsch an unsere Israelischen Sportler!

Und da ich mich bald in mein Auto setzen werde, um unsere Tochter nachhause zu bringen, wünsche ich Ihnen jetzt ein angenehmes und ruhiges Wochenende und einen gesegneten Shabbat. Machen Sie es gut.

Shabbat Shalom aus Modiin

Dov

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