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Israel Heute Morgen

Gestern ist es tatsächlich passiert. Wir mussten etwas länger auf ihn warten, aber dann kam er. Ein paar Worte über den ersten Regen, einen überfluteten Busbahnhof, 30.000 Zuschauer im Teddi-Stadion beim Fußballspiel zwischen Israel und Spanien, einen Verkehrsstau mitten in der Nacht und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!
Gestern ist es tatsächlich passiert. Wir mussten etwas länger auf ihn warten, aber dann kam er, der erste Regen in Jerusalem. Gegen Mittag öffnete der Himmel seine Pforten, es regnete zum Teil sehr heftig. Ich bin sofort auf den Balkon gegangen, denn den ersten Regen des Herbstes wollte ich mir nicht entgehen lassen. Auch einige Bewohner des Hauses gegenüber unserer Redaktion standen auf ihren Balkons und schienen sich zu freuen.

Der erste Regen in Jerusalem, vom Balkon unseres Redaktiongebäudes

In anderen Teilen des Landes war der Regen noch viel stärker. So wurde der zentrale Busbahnhof in Tiberias in einen See verwandelt.

So sehr wir uns über den ersten Regen gefreut haben, so etwas ist natürlich nicht mehr lustig. So ist es leider, wenn es seit über einem halben Jahr nicht mehr geregnet hat, alles ist versandet, die Abflüsse verstopft, die Erde kann diese plötzlichen Wassermassen nicht aufnehmen. Aus vielen Städten wurden gestern Überschwemmungen gemeldet. Hier in Jerusalem war der Regen nicht so stark, es gab keine Probleme. Jetzt haben wir hier wieder einen strahlend blauen Himmel, die frische Luft dazu ist wunderbar. Auch in den kommenden Tagen soll es so angenehm bleiben.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bewölkt mit für die Jahreszeit zu niedrigen Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 25 Grad, Haifa 23 Grad, Tiberias am See Genezareth 28 Grad, am Toten Meer 31 Grad, Eilat am Roten Meer 32 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -214.175 m unter dem Meeresspiegel.

Das kühle Wetter war auch sehr gut für das Fußballspiel von gestern zwischen Israekl und Spanien. Es war das letzte Spiel der WM-Qualifikation, ein Spiel für das Protokoll. Ich war mit meinem Sohn und zwei seiner Freunde im Stadion. Wir waren schon sehr früh angekommen, ich hatte das Auto etwa 2 Kilometer vom Stadion entfernt geparkt, um nicht in Staus zu geraten. Auch hätte ich sonst wohl kaum so schnell einen Parkplatz gefunden.

Vor dem Anpfiff

30.000 Zuschauer waren gekommen, um sich das Spiel anzusehen und wohl auch, um die Stars der Spanischen Nationalmannschaft einmal aus der Nähe zu bewundern. Beide Mannschaften wurden mit viel Applaus empfangen, dann war es Zeit für die Nationalhymnen. Der Israelische Sänger Harel Moyal sang dann unsere Nationalhymne, die Hatikva.

Es war ein toller Augenblick. Danach begann das Spiel. Es war ein recht gutes Spiel, auch unsere Mannschaft musste sich nicht verstecken und hatte sogar einige Torchancen. Am Ende gelang es den Spaniern, ein Tor zu schießen, erst in der 75. Minute musste sich der Israelische Torhüter geschlagen geben. Danach wachte unsere Mannschaft noch einmal auf und stürmte bis zum Schluss auf das Spanische Tor, der Ausgleich lag in der Luft, die Atmosphäre war enorm. Und dann war das Spiel vorbei. Wenn 30.000 Menschen gleichzeitig das Stadion verlassen, ist klar, dass es einige Zeit dauern wird. Bis wir dann zuhause in Modiin waren, waren anderthalb Stunden vergangen, die Schnellstraße 1 zwischen Jerusalem und Tel Aviv war völlig zu, der Verkehr kam teilweise zum Stillstand, das war gegen 1 Uhr in der Nacht. Hat uns aber nicht gestört. Bei den Qualifikationsspielen zur EM werden wir sicher wieder dabei sein.

In unserer Redaktion sind wir sehr intensiv mit der Vorbereitung für die November-Ausgabe unseres Israel Heute Magazins beschäftigt. Wegen der zahlreichen Feiertage ist es diesmal ein regelrechter Kamp gegen die Uhr, denn in der nächsten Woche muss die Zeitung dann in den Druck, damit sie dann rechtzeitig bei Ihnen im Briefkasten liegen wird.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und friedlichen Dienstag. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem

Dov

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Patrick Callahan

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