Israel Heute Morgen

Heute bin ich etwas früher als sonst von zuhause losgefahren. Und das sollte sich später belohnen. Als ich mich Jerusalem näherte, bekam ich am Himmel ein wahres Kunstwerk zu sehen. Der wunderschöne Sonnenaufgang über Jerusalem, die Probleme der Hausbesitzer nach den Feuern, die Rückkehr in den Alltag und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Heute bin ich etwas früher als sonst von zuhause losgefahren. Und das sollte sich später belohnen. Als ich mich Jerusalem näherte, bekam ich am Himmel ein wahres Kunstwerk zu sehen. Einen wunderschönen Sonnenaufgang, es fällt mir schwer, dieses Spiel der Farben am Himmel zu beschreiben, sehen Sie selbst:

Jetzt ist der Himmel grau und so soll es wohl auch in den nächsten Tagen bleiben. Und das ist für uns hier in Israel eine gute Nachricht. Schon heute kann es zu vereinzelten Regenschauern kommen, der trockene Wind aus dem Osten, der uns soviel Unheil gebracht hat, ist abgeschwächt und wird nun von starken Winden aus dem Norden abgelöst. Und morgen geht es dann so richtig los. Es soll regnen, donnern,sogar hageln und sehr stürmisch sein!

Und hier erst einmal das Wetter für heute in Israel:

Meist bewölkt. Leichte Regenschauer möglich. Starker Wind im Norden. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 18 Grad, Tel Aviv 23 Grad, Haifa 20 Grad, Tiberias am See Genezareth 25 Grad, am Toten Meer 26 Grad, Eilat am Roten Meer 25 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213.835 m unter dem Meeresspiegel.

Die Feuerwehr bereitet sich jetzt auf den Regen vor, die Feuer sind gelöscht, die Alarmbereitschaft aufgehoben. Nun kann es ab morgen zu Überschwemmungen kommen. Auch da ist dann die Feuerwehr gefragt. Ist schon irgendwie verrückt. Hoffen wir also auf so richtig schönen Regen, damit sich auch unser See Genezareth wieder mit Wasser füllen kann.

Allerdings kann der Regen für viele jetzt auch zum Problem werden. Viele Häuser, besonders in Haifa, sind durch die Feuer beschädigt, man kann wohl in ihnen wohnen, aber sicher gibt es Schäden an den Dächern, so dass das Wasser in die Häuser eindringen kann. Auch so gibt einige Probleme, was die Reparaturen der Brandschäden betrifft. Die Feuer in Haifa wurden als Terrorakt bezeichnet. Und in einem solchen Fall übernimmt der Staat alle Kosten für den Wiederaufbau der Häuser und die Behebung der Schäden. Die Versicherungen zahlen in diesem Falle nichts, auch wenn Hauseigentümer eine Versicherung gegen Feuerschäden abgeschlossen hatten. Und das ist schlecht. Denn der Staat zahlt deutlich weniger als die Versicherungen. Andererseits gibt es viele Menschen, die keine Versicherung haben, für die lohnt es sich natürlich, dass die Feuer als Terrorakt erklärt wurden. Sie sehen, das gibt jetzt ein ziemliches Durcheinander. Experten meinten, mann müsse die Bestimmungen so ändern, dass diejenigen, die im Besitz einer Versicherung sind, die Schäden in jedem Fall von dieser bezahlt bekommen, auch wenn es sich um einen Terrorakt gehandelt hat. Es ist verständlich, dass die Versicherungen das nicht gerne hören. Momentan weiß niemand so genau, wie es nun weitergehen soll. Gestern las ich in der Zeitung, dass es sich bei 30% der Feuer um Brandstiftungen gehandelt hätte. Vor einigen Tagen lag die Rate noch bei 50%. Auch der Staat würde gerne den Versicherungen die Zahlungen für die Schäden überlassen. Ich denke, dass man am Ende eine Lösung finden wird. Man sollte hier eine Ausnahme machen. Denjenigen, die keine Versicherung hatten, sollte vom Staat geholfen werden und die Wohnungsbesitzer, die im Besitz einer Versicherung sind, sollten den Schaden an diese melden dürfen, ob es nun Terror war oder nicht. Der Ausmass der Schäden ist einfach zu groß, so das man hier eine Sonderregelung finden muss.

Dass wir uns langsam wieder im Alltagstrott befinden, sieht man daran, dass auch wieder über die Siedlung Amona gesprochen wird. Erinnern Sie sich noch daran? Amona ist die Siedlung, die bis zum 25. Dezember geräumt werden sollte. In der Knesset soll am Mittwoch über das sogenannte „Regulierungsgesetz“ in der ersten Lesung abgestimmt werden. Doch, ob das Amona vor der Räumung bewahren wird, ist fraglich.

Und nun geht es auch bei uns in der Redaktion weiter. Wir bereiten eine neue Ausgabe unseres TV-Magazins vor, die Nachrichten der Wiche müssen aufgenommen werden, und auch an der Januar-Ausgabe des Israel-Heute-Magazins wird schon wieder fleißig gearbeitet. Daher wünsche ich Ihnen jetzt einen angenehmen Dienstag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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