Iranische Hacker veröffentlichen Videos von Bombenanschlag in Jerusalem

Die als “Moses Staff” bekannte Gruppe hat offenbar städtische Sicherheitskameras gehackt, die auf den Ort des palästinensischen Terroranschlags gerichtet waren.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Iran
Illustratives Bild. Bildnachweis: Rawpixel.com/Shutterstock.
Illustratives Bild. Bildnachweis: Rawpixel.com/Shutterstock.

Der Eindruck, dass der Iran hinter der jüngsten Welle des palästinensischen Terrorismus steckt, wurde heute Morgen verstärkt, als iranische Hacker Filmmaterial von dem gestrigen tödlichen Bombenanschlag an einer Bushaltestelle in Jerusalem veröffentlichten.

Eine iranische Hackergruppe, die sich selbst “Moses Staff” nennt, veröffentlichte einen Videoclip, auf dem zu sehen ist, wie die Bombe, die an einer Bushaltestelle an der Einfahrt zum Highway 1 nach Jerusalem platziert war, explodiert und mehr als ein Dutzend Menschen verletzt, von denen einer später seinen Verletzungen erlag.

Die Aufnahmen stammen offenbar von einer Überwachungskamera am Straßenrand, was darauf schließen lässt, dass es Moses Staff gelungen ist, sich in das Computersystem der Jerusalemer Stadtverwaltung oder der örtlichen Polizei einzuhacken.

Moses Staff hat in den letzten Jahren eine Reihe von Cyberangriffen auf Israel verübt. Die meisten davon haben keine Schäden an wichtigen Computersystemen verursacht. Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Gruppe beispielsweise die persönlichen Daten (einschließlich Wohnadresse und Telefonnummer) aller Mitglieder einer bestimmten IDF-Kampfbrigade.

 

Für weitere technische Details über die iranische Hackergruppe siehe: Dark Web Profile: Moses Stab

 

Eines der Opfer des Terroranschlags vom Mittwoch befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand und kämpft in einem Jerusalemer Krankenhaus um sein Leben.

Illustratives Bild. Bildnachweis: Rawpixel.com/Shutterstock.

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