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MitgliederIran-Abkommen: Zwischen Enttäuschung und strategischem Fortschritt

Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner über die Frage, ob das sich abzeichnende Abkommen zwischen den USA und Iran tatsächlich eine Niederlage für Israel ist – oder ob sich Israels strategische Lage trotz aller Enttäuschungen verbessert hat.

Eine Passantin geht an einem Wandgemälde in Teheran vorbei, das die Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten darstellt. Das geplante Abkommen zwischen Washington und Teheran wird in Israel kontrovers bewertet. Foto: EPA/Abedin Taherkenareh

Die Debatte in Israel über das sich abzeichnende Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran wird derzeit zwischen zwei gegensätzlichen Auffassungen geführt. Auf der einen Seite stehen die Kritiker des Abkommens, die darin eine amerikanische Kapitulation und den Verzicht auf die meisten Ziele sehen, die zu Beginn der Konfrontation mit Teheran formuliert wurden. Auf der anderen Seite gibt es Stimmen im Kabinett, die der Ansicht sind, dass sich Israels strategische Lage trotz der offensichtlichen Mängel des Abkommens im Vergleich zur Ausgangslage vor dem Krieg sogar verbessert hat. Die Wahrheit liegt, wie so oft im Nahen Osten, irgendwo dazwischen.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die israelische Enttäuschung nachvollziehbar ist. Als Israel und die Vereinigten Staaten die Konfrontation mit Iran begannen, wurden äußerst ehrgeizige Ziele formuliert. In Jerusalem hoffte man auf einen schweren Schlag gegen das iranische Atomprogramm, auf erhebliche Einschränkungen des Systems ballistischer Raketen, auf eine Schwächung der Revolutionsgarden und auf eine Verringerung der iranischen Unterstützung für ihre regionalen Stellvertreterorganisationen. Einige Stimmen sprachen sogar von der Möglichkeit, die Stabilität des Regimes selbst zu erschüttern.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Iran-Abkommen: Zwischen Enttäuschung und strategischem Fortschritt”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Das Problem mit Trump ist seine Unberechenbarkeit. Diese kommt zustande, indem er nicht nach Werten oder zu erreichenden Gütern oder Gefahren abwägt, sondern immer das tut, wovon er sich gerade am meisten Bewunderung und Anerkennung verspricht. (Das alles spielt sich allein in seinem Innern ab, die Menschen denken ganz anders über ihn, als er es ihnen unterstellt) So kommt es, dass er vormalige wichtige Partner, denen er das Blaue vom Himmel versprochen hat, auf einmal fallen lassen kann, wenn etwas anderes wichtiger wird oder wenn etwas nicht sofort funktioniert, wie er dachte. Man kann sich auf jemanden, der so vorgeht und so zu seinen Entscheidungen kommt, also nie verlessen und das sollte Israel auch nie wieder tun.
    Denn ohne Trump ist Israel stärker, solche Menschen bringen keinen Segen, denn bei Trump funktioniert auch sonst nichts, so wie es es sich gedacht hat. Deswegen muss er sich auch immer selbst loben.

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