Internationaler christlicher Mediengipfel der Regierung abgeschlossen

Präsident Reuven Rivlin sprach am Mittwoch vor mehr als 100 Journalisten und Redakteuren christlicher Medien aus über 30 Ländern, die sich zum Jerusalemer Christlichen Mediengipfeltreffen in der Pressestelle der Regierung versammelt haben.

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Präsident Reuven Rivlin sprach am Mittwoch vor mehr als 100 Journalisten und Redakteuren christlicher Medien aus über 30 Ländern, die sich zum Jerusalemer Christlichen Mediengipfeltreffen in der Pressestelle der Regierung versammelt haben.

Der viertägige Gipfel, der gestern seinen Abschluss fand, lief unter dem Thema „50 Jahre eines vereinten Jerusalems“ und umfasste eine Reihe von Hauptrednern und Panels zu einer Reihe von Themen. Rivlin begrüßte alle Teilnehmer und erzählte ihnen von der langen Geschichte seiner Familie in Jerusalem.”Seit 1850 hat Jerusalem eine jüdische Mehrheit, die Seite an Seite mit den Christen und Muslimen der Stadt leben. Obwohl die jüdische Gemeinde in der Stadt im Laufe der Jahre wuchs, betete diese weiterhin für den Wiederaufbau der Stadt. Nach schmerzlichen Kriegen und Jahren der Trennung wurde Jerusalem befreit, als Hauptstadt Israels wieder vereint. Jerusalem ist heute eine Stadt der modernen Innovation und uralter Inspiration. Nur wenige Meter von den heiligsten Orten der Welt entfernt sind Technologieunternehmen, die selbstfahrende Autos bauen. Das ist ein Wunder.“

Jedoch gäbe es noch viel mehr zu tun, denn Jerusalem ist ein Mikrokosmos all unserer Fähigkeiten, zusammen zu leben: Juden, Muslime, Christen, religiöse und säkulare Menschen. Wenn dies in Jerusalem möglich sei, so könne es überall im Nahen Osten und der ganzen Welt umgesetzt werden. Auch versicherte er, dass Israel weiterhin seiner Verpflichtung nachkommen werde, die heiligen Stätten für alle Glaubensrichtungen und Religionen zu schützen und zu wahren.

Zur Frage des Friedensprozesses mit den Palästinensern betonte der Präsident, dass Israel niemals aufhören würde, zu versuchen, einen Weg zu finden, um die Tragödie “zwischen uns und den Palästinensern zu beenden.” Weiter sagte er: “Wir müssen daran arbeiten, Verständnis zwischen den beiden Seiten zu schaffen. Wir müssen daran arbeiten, Vertrauen zwischen den beiden Völkern aufzubauen. Ich bin hoffnungsvoll. Israel hat neue und bessere Freundschaften mit vielen in unserer Region aufgebaut; wirtschaftliche und diplomatische Zusammenarbeit. Dies ist ein wichtiger Schritt.“

Der Präsident erwähnte besonders König Abdullah von Jordanien, der viel für Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region tut. “Der Staat Israel und das Königreich Jordanien stehen vor vielen Herausforderungen. Aber unsere Beziehung beruht auf einer gemeinsamen Verpflichtung, auf den Traum einer besseren Zukunft für unsere Völker. Ich hoffe, dass diese Freundschaft immer stärker wird und dass das Band des Friedens zwischen uns für viele Generationen ein Vorbild für die ganze Region sein wird.“

(Foto: Mark Neiman/GPO)

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