Rund 30.000 Teilnehmer zählte die New Yorker „Feier-Israel-Parade“ am Wochenende. Bereits zum 51. Mal fand die Veranstaltung statt, um Solidarität mit dem Heiligen Land zum Ausdruck zu bringen.
International
Der Atom-Deal mit dem Iran ist denkbar schlecht. „Das Abkommen von Lausanne ebnet den Weg zur iranischen Atombombe“, kommentierte Benjamin Netanjahu. Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland sind anderer Meinung.
Israelis, die an einem internationalen Stipendienprogramm teilnehmen, sind von palästinensischen und libanesischen Teilnehmern boykottiert worden.
Die Schweiz hat der Hamas angeblich ein großzügiges Finanzpaket versprochen, nachdem die versprochenen Milliarden anderer Länder für einen Wiederaufbau in Gaza ausgeblieben sind.
Die umstrittene Rede von Premierminister Netanjahu vor dem amerikanischen Kongress macht es der Obama-Administration leicht, ihn als einziges Hindernis für eine diplomatische Lösung bei den iranischen Atomverhandlungen darzustellen. Das ist jedoch bei weitem nicht der Fall.
In der Ahavas-Torah-Synagoge im Londoner Viertel Stamford Hill sind Juden von einer Gruppe antisemitischer Schläger attackiert worden. Nach Angaben der Jerusalem Post versuchte eine Gruppe von rund 20 betrunkenen Jugendlichen die Synagoge zu stürmen und grölte Beleidigungen und Drohungen.
Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Federica Mogherini, hat der Bildung einer Task Force gegen Antisemitismus ihre Unterstützung zugesagt. In der italienischen Zeitung La Repubblica gab sie bekannt, dass sie einen entsprechenden Vorschlag bereits an den EU-Kommissar Frans Timmerman, dem ersten Vizepräsidenten und EU-Kommissar, vorgelegt habe.
Die Reaktionen auf die Rede Netanjahus vor dem US Kongress sind erwartungsgemäß sehr verschieden ausgefallen. Zunächst waren die Kongressabgeordneten von der Ankunft des israelischen Premiers begeistert und gaben ihm mehrere Minuten lang stehend Beifall.
Der syrische Bürgerkrieg kommt Israel immer näher. Die schiitische Hisbollah-Terrormiliz hat gemeinsam mit syrischen Truppen, die loyal zu ihrem Präsidenten Baschar al-Assad stehen, Stellungen auf den Golanhöhen nahe der israelischen Grenze bezogen. Die Hisbollah wird nach libanesischen Medienberichten von etwa 1500 irakischen Söldnern unterstützt, die vom Iran finanziert werden. Ihr Ziel ist die Vertreibung und Vernichtung der syrischen Rebellen. Diese sind überwiegend Muslime sunnitischen Glaubens.



