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Syrische Truppen und Hisbollah starten Großoffensive auf Golanhöhen

Der syrische Bürgerkrieg kommt Israel immer näher. Die schiitische Hisbollah-Terrormiliz hat gemeinsam mit syrischen Truppen, die loyal zu ihrem Präsidenten Baschar al-Assad stehen, Stellungen auf den Golanhöhen nahe der israelischen Grenze bezogen. Die Hisbollah wird nach libanesischen Medienberichten von etwa 1500 irakischen Söldnern unterstützt, die vom Iran finanziert werden. Ihr Ziel ist die Vertreibung und Vernichtung der syrischen Rebellen. Diese sind überwiegend Muslime sunnitischen Glaubens.

Der syrische Bürgerkrieg kommt Israel immer näher. Die schiitische Hisbollah-Terrormiliz hat gemeinsam mit syrischen Truppen, die loyal zu ihrem Präsidenten Baschar al-Assad stehen, Stellungen auf den Golanhöhen nahe der israelischen Grenze bezogen. Die Hisbollah wird nach libanesischen Medienberichten von etwa 1500 irakischen Söldnern unterstützt, die vom Iran finanziert werden. Ihr Ziel ist die Vertreibung und Vernichtung der syrischen Rebellen. Diese sind überwiegend Muslime sunnitischen Glaubens.

Die Offensive der Hisbollah hat bereits am vergangenen Sonntag begonnen. Dutzende sunnitische Kämpfer seien seitdem bei schweren Gefechten ums Leben gekommen. Rund 200 Soldaten der Hisbollah und der syrischen Regierung seien bislang verwundet oder getötet worden. Den Berichten zufolge haben die Rebellen 13 syrische Panzer zerstört. Die syrischen Truppen starteten ihren Angriff mit Rückendeckung der Hisbollah südlich der Hauptstadt Damaskus. Von dort aus nahmen sie strategisch wichtige Hügel und Dörfer ein, die bislang von Rebellen und einem lokalen Ableger der Terrororganisation al-Qaida kontrolliert wurden.

Staatliche syrische Medien und Oppositionsvertreter erklärten, dass die überraschende Offensive gegen die Rebellen ein Versuch sei, die geschwächte Position Assads zu stärken und ihn an der Macht zu halten. Außerdem sei die eingenommene Region von strategischer Wichtigkeit wegen ihrer Nähe zur israelischen Grenze. Die Situation in dem Gebiet ist angespannt – und das nicht erst, seit Israel am 18. Januar einen Luftangriff gestartet hatte, bei dem sechs Hisbollah-Kämpfer und ein iranischer General getötet wurden.

In einer Erklärung der syrischen Streitkräfte hieß es, solche „Erfolge“ seien wichtig, weil sie sowohl Versorgungsleitungen als auch die Kommunikation zwischen den „terroristischen Außenposten“ in der Landschaft um Damaskus und den südlichen Provinzen Daraa und Quneitra trenne. Interne Quellen besagen außerdem, dass die aktuelle Operation von einer Spezialeinheit der Hisbollah geleitet wird. Laut Hisbollah sind erneut Iraner an der Offensive beteiligt – deshalb beschuldigt Israel das Mullah-Regime in Teheran, gemeinsame Sache mit der Hisbollah zu machen und eine Basis im Süden Syriens zu errichten, um von dort aus Angriffe gegen Israel starten zu können.

Ehud Ya’ari, ein bekannter Militärexperte, erklärte im israelischen Fernsehen, dass es problematisch sein könne, wenn die Hisbollah unter iranischem Befehl weitere Erfolge in der Region erringt. „Es ist vor allem problematisch, weil es so nah an der Grenze zu Israel passiert“, so der Analyst. Sowohl die Hisbollah als auch der Iran haben mehrfach öffentlich erklärt, dass sie sich die Vernichtung des Judenstaates zum Ziel gesetzt haben.

Foto: Die israelische Armee hat ihre Präsenz auf den Golanhöhen angesichts der bedrohlichen Situation verstärkt.

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Patrick Callahan

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