Ein Hamas-Sprecher bezeichnete die israelischen Angriffe auf Terrorziele als eine Aggression. Israel würde keinen Erfolg damit haben. Andererseits wurde vom Interesse der Hamas an einen langfristigen Waffenstillstand berichtet.
Der Sprecher der Hamas, Abd Al-Latif Ka’nua, versprach heute früh, dass Israel die Verantwortung für seine Aggression gegen die Bürger von Gaza zu tragen habe.
„Der Palästinensische Widerstand befindet sich in dem Zustand der Selbstverteidigung. Israel wird es nicht gelingen, uns dazu zu zwingen, weiter in diesem Zustand zu bleiben.“
Trotz der momentanen neuen Eskalation der Lage, sei die Hamas an einer langanhaltenden Waffenpause interessiert, meldete heute die in London erscheinende arabisch sprachige Zeitung Asharq Al-Awsat. Dem Bericht zufolge sei die Hamas an einem fünfjährigen Wafenstillstand interessiert. Weiter soll die Hamas auch bereit dazu sein, die Raketenangriffe und den Feuerdrachen- und Ballon-Terror einzustellen als Gegenleistung für die Öffnung aller Grenzübergänge und die freie Einfuhr aller Waren in den Gazastreifen. Während dieses fünfjährigen Waffenstillstandes würde die Hamas den Bau von einem Flug- und einen Seehafen fordern.
Was nach Ende dieser fünf Jahre geschehen soll, wurde un dem Bericht nicht erwähnt.
Auf israelischer Seite wird man keinem Vorschlag zustimmen, wenn dieser nicht die Übergabe der Leichen der beiden israelischen Soldaten und doe Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Staatsbürgern beinhalte.
Archivbild: Hamas-Terrorist der Al-Qassam Brigade, dem militärischen Arm der Terror-Organisation (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)




