MitgliederHalleluja, die Golanhöhen gehören Israel

Vor 20 Jahren hätte Israel beinahe die Golanhöhen aufgegeben.

von Aviel Schneider |
Die nördliche Grenze am Golan wird streng bewacht Foto: IDF

Damals drängte US‑Präsident George Bush sen. zum israelischen Abzug. In der Kabinetts-Sitzung vom 8. September 1994 erklärte Israels Regierungschef Itzchak Rabin, dass sich Israel zu keinem Abzug von den Golanhöhen verpflichtet habe. Zwei Jahre zuvor hatte Rabin seinem Volk weisgemacht, keine geheimen Verhandlungen mit der PLO zu führen, dann aber 1993 das Oslo-Abkommen unterzeichnet. Im selben Schwung wollte er auch ein Friedenspaket mit Syrien schnüren.

 

Man darf wohl davon ausgehen, dass stimmt, was ausländische Quellen berichteten: Rabin habe sich gegenüber den Amerikanern im Geheimen verpflichtet, von den Golanhöhen abzuziehen, sobald Syrien allen Sicherheitsbedingungen Israels zustimme. In Israel nannte man dies „Pikadon Rabin“ (Rabins Einzahlung). Itzchak Rabin gab Außenminister Warren Christopher sein Wort, für einen Friedensvertrag mit Syrien den Golan zu räumen.

 

Diese Informationen wurden nun erstmalig durch die israelische Journalistin Orly Asoulay in ihrem Buch über Schimon Peres veröffentlicht. Vor 20 Jahren stand eine mögliche Abgabe der Golanhöhen an oberster Stelle auf Israels politischer Tagesordnung.

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