Guten Morgen Israel – Die stillen Helden der Corona-Krise

Während wir zu Hause sitzen, sollten wir nicht die stillen Helden vergessen, die ihr Leben und Lebensunterhalt für das Wohl von uns allen gefährden.

Guten Morgen Israel – Die stillen Helden der Corona-Krise
Avshalom Sassoni/Flash90

Boker Tov liebe Leser!

Die Coronavirus-Krise ist für alle eine Herausforderung. Tatsächlich werden die meisten von uns einfach nur darum gebeten, zu Hause zu sitzen und so Leben zu retten.

Viele andere wurden zu außergewöhnlichen Aktionen aufgerufen. Letzte Woche ging die gesamte Nation auf die Balkone, um dem heldenhaften medizinischen Personal, das sich an der Front des Kampfes gegen die Ausbreitung des Virus befindet, mit Applaus zu danken. Auch unsere Polizisten verdienen Anerkennung für ihre Bemühungen, eine unruhige Bevölkerung unter Kontrolle zu halten.

Das sind die offensichtlichen Helden. Aber es gibt noch viele andere weitgehend unsichtbare und tragischerweise kaum erwähnte Helden, die uns helfen, eine der größten globalen Krisen unserer Zeit zu überstehen.

Die Regierung hat fast alle Geschäfte geschlossen, mit Ausnahme von Supermärkten und anderen Lebensmittelgeschäften und Apotheken. Und diejenigen, die in diesen wichtigen Verkaufsstellen arbeiten, vom Metzger bis zum Kassierer, stehen an vorderster Front, da sie täglich mit einer nicht bekannten Anzahl potenziell infizierter Personen in Kontakt kommen.

 

Die stillen Helden

Das ist gut für diejenigen von uns, die das Haus verlassen können. Einige befinden sich jedoch in der obligatorischen Isolation, und Personen über 65 oder mit bereits bestehenden Erkrankungen sollten sich nicht nach draußen wagen. Und so arbeiten die Zusteller der Nation fieberhaft daran, eine beispiellose Anzahl von Aufträgen zu erfüllen, und kommen so mit viel mehr Menschen in Kontakt, als sie sollten, um sicherzustellen, dass wir alles haben, was wir brauchen.

Aber vielleicht sind die am wenigsten anerkannten Helden gerade die, die diese Krise nicht ausnutzen, um auf leichte Weise schnell Geld zu verdienen.

Ich bin beeindruckt, wie wir alle zusammen mit dieser Krise fertig werden. Dabei geht es weniger um meine Frau, die dreimal in der Woche ihre Schichten im Krankenhaus arbeitet, noch viel mehr beeindruckt war ich von unserem Geschäft gleich um die Ecke, das die Preise für Grundnahrungsmittel gerade jetzt heruntergesetzt hat.

Wenn es jemals eine passende Zeit für die Preis-Abzocke gab, dann ist dies der Augenblick. Und einige skrupellose Leute tun dies sicherlich. Aber die meisten machen es eben nicht. Sie versuchen, ihren Gemeinden zu helfen, indem sie die Waren, die wir täglich brauchen, billiger anbieten. Und die Bedeutung davon kann nicht genug betont werden, da schon über 600.000 Israelis wegen der Coronavirus-Krise Arbeitslosengeld beantragt haben.

Wenn wir also die sichtbaren Helden begrüßen und feiern, dürfen wir nicht diejenigen vergessen, die still und hinter den Kulissen ihr Leben und ihren Lebensunterhalt für das Wohl von uns allen gefährden.

 

Das Wetter für heute in Israel

Vor dem Jaffator in Jerusalem

 

Teilweise bewölkt mit einem leichten Rückgang der Temperaturen. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 18 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 16 Grad, Tiberias am See Genezareth 24 Grad, am Toten Meer 29 Grad, Beersheva 21 Grad, Eilat am Roten Meer 28 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um weitere anderthalb Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei –209.26 m unter dem Meeresspiegel, es fehlen nur noch 46  Zentimeter bis zur oberen Grenze! 

Und mit diesen guten Nachrichten vom See Genezareth wünsche ich Ihnen nun zusammen mit meinen Kollegen von Israel Heute einen angenehmen Mittwoch. Bleiben Sie bei uns, wir gehen zusammen durch diese nicht einfache Zeit.

Schalom aus Tzur Hadassah!