Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat große Pläne für Judäa und Samaria. Gestern gab er er bekannt, dass er sich um die Baugenehmigung für nicht weniger als 3900 neuer Wohneinheiten in Judäa und Samaria bemühe.
Das regionale Planungskomitee wird darum gebeten, den sofortigen Bau von 2500 Wohnungen zu genehmigen, der Bau von 1400 weiteren Wohneinheiten soll später genehmigt werden. Die Häuser sollen in mehr als 30 Gemeinden in Judäa und Samaria gebaut werden. Unter anderem geplant sind 400 Wohnungen in Ariel, 460 in Maale Adumin, 15 in Kiriat Arba in Hebron, 130 in Avnei Hefetz, 180 in Talmon, 160 in Kfar Etzion und weitere 60 Wohnungen in Halamish (Neveh Zuf).
„Wir haben uns für den Bau in Judäa und Samaria verpflichtet und wir werden diese Verpflichtung erfüllen“, erklärte Lieberman in einer Erklärung an die Presse. „Bis zur nächsten Woche werden wir 2500 neue Wohneinheiten für den sofortigen Bau genehmigen, noch im Jahr 2018. Weitere Baugenehmigungen sollen in den kommenden Monaten erteilt werden. Wir werden Judäa und Samaria durch Taten weiterhin besiedeln und entwickeln.“
Von palästinensischer Seite hat es bis jetzt noch keine Reaktionen auf die Ankündigung Liebermans gegeben. Sie sehen in den jüdischen Siedlungen eine Behinderung für einen lebensfähigen und zusammenhängenden palästinensischen Staat.
Archivbild: Wohnungsbau in Maale Adumim (Foto: Miriam Alster/Flash90)




