Grenzschutz-Polizist und Wachmann aus Abu Gosh unter den Opfern des Anschlags

Vor kurzem wurden die Namen von zwei Opfern des Anschlags von Har Adar veröffentlicht. Es handelt sich um den 20-jährigen Jahre alten Grenzschutz-Polizisten Solomon Gavriya und dem Wachmann Youssef Ottman aus Abu Gosh.

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11:45 Uhr Ortszeit. Bei dem Terroranschlag von heute früh am Eingang zum Ort Har Adar westlich von Jerusalem, sind drei Israelische Sicherheitsbeamte erschossen worden. Eines der Opfer ist Solomon Gavriya, ein 20-jähriger Polizist des Grenzschutzes, der seinen Dienst vor erst 18 Monaten begonnen hatte. Er hinterlässt bei seinem Tod Eltern und drei Geschwister.

Bei einem weiteren Opfer handelt es sich um einen zivilen Wachmann, Youssef Ottman aus dem benachbarten arabischen Dorf Abu Gosh.

Der Name des dritten Opfers wurde noch nicht bekanntgegeben. Ein 32-jähriger Mann wurde bei dem Anschlag schwer verletzt, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr, wie die Ärzte des Hadassah Krankenhauses in Ein Karem erklärten.

Der Anschlag hatte sich heute früh gegen 7 Uhr Ortszeit ereignet, als Wachmänner und Polizisten des Grenzschutzes damit beschäftigt waren, das Hintertor zu Har Adar zu öffnen, um wie jeden Tag arabische Arbeiter mit einer Arbeitserlaubnis in den Ort zu lassen. Unter ihnen war auch der Terrorist, ein 37 Jahre alter Bewohner des Dorfes Beit Surik, der bis heute keine Straftaten begangen hatte. Als er das Tor erreichte, zog er eine Pistole und schoss auf die Sicherheitsbeamten. Daraufhin wurde er selbst erschossen. Für drei der dort anwesenden Wachmänner war es aber zu spät. Der Terrorist war verheiratet und Vater von vier Kindern. Er befand sich im Streit mit seiner Frau, die nach Jordanien geflohen war, nachdem er gewalttätig geworden war.

In Har Adar hatte es bis jetzt keine Terroranschläge gegeben, der Ort und die Umgebung war für das friedliche Zusammenleben von Juden und Arabern bekannt. Nach dem Anschlag wurden alle in Har Adar beschäftigten Arbeite versammelt und mussten sich einer Kontrolle der Sicherheitskräfte unterziehen. Die Umgebung und umliegenden Dörfer wurden von Grenzschutz-Polizisten abgesichert. Das Dorf des Terroristen Beit Surik wurde von den Sicherheitskräften umstellt.

Polizistinnen des Grenzschutzes sichern den Ort des Anschlags ab (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Unterdessen hat die Hamas den Anschlag begrüsst. Die Attacke bei Jerusalem sei ein neues Kapitel der „Al-Aqsa-Intifada“ und mache deutlich, das die „Judaisierung“ der Stadt fehlgeschlagen habe. Jerusalem sei eine arabisch-muslimische Stadt. Seine Bürger werden keine Mühen sparen, um die Stadt mit ihrem Geist und Blut zu befreien, hieß es in einer Erklärung.

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