Die Gruppe Yad L’Achim (Helfer meines Bruders) warnt die Jerusalemer, man wolle „jüdische Seelen fangen“. Hintergrund: Messianisch-jüdische Gemeinden in Jerusalem und im Land bieten auf Plakaten, im Radio und in Zeitungen Literatur über Jesus, den Messias Israels an. Interessierte können ein Callcenter anrufen.
Die öffentlichen Aktionen wertet Yad L’Achim als Bedrohung. Man schaltete eigene Anzeigen, um vor dem „gefährlichen Evangelium des Jesus“ zu warnen. Sogar eine Hotline wurde eingerichtet, durch die Leuten geholfen werden soll, die durch das Neue Testament „verwirrt“ sind.
In Petach Tikva, wo viele Orthodoxe leben, sollen tausende Traktate verteilt worden sein. Yad L’Achim-Aktivisten störten die Verteilung. Israel müsse dagegen angehen, dass man Juden zum Christentum bekehren wolle.
Eine Durchsicht der hebräisch-sprachigen Broschüren ergibt ein anderes Bild. Sie wollen Juden gar nicht dazu bringen, zum Christentum zu konvertieren. Vielmehr verbreiten sie die Botschaft, dass Jesus jüdisch ist und...
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