Naher Osten

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MORGEN: Erste Minderheitenkonferenz im Nahen Osten in Tel Aviv

Edy Cohen, Nahostexperte und Israel Heute-Korrespondent, bringt Minderheiten aus Syrien, Irak und der Diaspora in Tel Aviv zusammen – Israel Heute berichtet exklusiv.

Minderheitenkonferenz in Tel Aviv

Dr. Edy Cohen, unser eigener Israel Heute-Korrespondent für arabische Angelegenheiten und einer der einflussreichsten Kommentatoren in der arabischen Welt.

Am Montag, den 27. Oktober findet in Tel Aviv ein Ereignis von historischer Bedeutung statt: Zum ersten Mal wird eine große Konferenz über „Die Zukunft der Minderheiten im Nahen Osten“ abgehalten. Initiator und Leiter ist der Nahostexperte und Israel Heute-Korrespondent Edy Cohen. Erwartet werden Dutzende, ja Hunderte Teilnehmer – Alawiten, Drusen, Christen, Assyrer, Kurden, Jesiden und andere. Sie kommen nach Israel, um Brücken zu bauen: Brücken der Einheit, des Dialogs und vor allem der Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben der Völker. Die meisten von ihnen reisen aus Europa und den USA an, wohin sie in den vergangenen Jahren emigriert sind.

Millionen Araber aller Religionen und Konfessionen wurden in ihren Ländern – auch im Schulsystem und selbstverständlich in den staatlichen Medien – im Hass auf Israel und die Juden erzogen. Diese Araber saugten den Hass auf die Juden, den Hass auf den Fremden und auch den Hass auf den, der anders ist, auf. Bis heute gilt in Syrien und im Irak: Wer kein Moslem ist, ist ein Ungläubiger. Wer zur LGBT-Gemeinschaft gehört, dessen Blut ist erlaubt. In den Schulen lernten sie, dass die USA und Israel der Teufel sind, dass die westlichen Staaten den arabischen Ländern und der Religion des Islam schaden wollen. Generation um Generation wurde so indoktriniert.

Doch gerade heute, nach all den Veränderungen im Nahen Osten und nach den Massakern an Minderheiten, kommen Tausende jener Araber, die Israel hassten, bald in den jüdischen Staat, um die Juden zu treffen – dieselben Juden, die arabische Führer und die arabischen Staatsmedien über Generationen hinweg dämonisiert haben.

Vor dem Hintergrund der Massaker und Entführungen, die die religiösen und ethnischen Minderheiten in Syrien und im Irak getroffen haben, einschließlich systematischer Verfolgung und Vertreibung, wird die Konferenz eine ausgezeichnete Plattform bieten, um die Frage der Minderheiten und die tiefe israelische Verbindung dazu aufzuwerfen. Sie wird sich auf die israelische Hilfe konzentrieren und die Zukunft der Minderheiten – von Drusen und Alawiten über Assyrer, Jesiden und Christen bis zu weiteren Gruppen – beleuchten. Ebenso wird sie über Wege diskutieren, Gerechtigkeit zu erlangen und die Verantwortlichen für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Konferenz, mit Beteiligung internationaler und israelischer Persönlichkeiten, strebt danach, neue Horizonte des Dialogs über Versöhnung, Gerechtigkeit und die Sicherung grundlegender Rechte jener Gemeinschaften zu eröffnen, die seit langem ein integraler Bestandteil des regionalen Gefüges sind. Sie wird eine Brücke für diese Minderheiten zu Israel und zum jüdischen Volk darstellen. Zur Erinnerung: Israel hat immer Minderheiten unterstützt und ihnen geholfen – in der Vergangenheit etwa den Kurden, in der Gegenwart die Drusen.

Es handelt sich um die erste Konferenz dieser Art, die in unserer Region stattfinden wird – eine besonders wichtige Konferenz nach den Massakern an den Alawiten und Drusen in Syrien. Wichtig ist zu betonen, dass die gesamte arabische Welt diese Massaker nicht verurteilt hat. Im Gegenteil: Sie unterstützt al-Julani und beschuldigte sogar die Minderheiten, dass sie die Ursache für diese Taten seien.

 

Die Konferenz wird in arabischer Sprache abgehalten und findet am 27. Oktober 2025 zwischen 10:00 und 16:00 Uhr israelische Zeit im Haus der Zioni-Organisationen in Tel Aviv statt.

Wir mit dabei sein möchte:

Die Veranstaltung wird per Zoom übertragen. Bitte HIER klicken.

Israel Heute wird die Veranstaltung begleiten und ausführlich darüber berichten.

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Patrick Callahan

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