Endlich!

Nach mehr als einem Jahr konnten wir endlich wieder eine Reisegruppe in unserer Redaktion empfangen

von Dov Eilon | | Themen: Guten Morgen
Foto: Werner Hartstock

Guten Morgen liebe Leser!

Die politischen Ereignisse haben dazu geführt, dass ich Ihnen erst heute von einem ganz besonderen Ereignis erzähle, dass sich am Sonntag bei uns in der Redaktion in Jerusalem ereignet hat. Ich bin extra dafür nach Jerusalem gefahren, denn es war klar, dass ich mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen konnte.

Während des ganzen vergangenen Jahres habe ich Ihnen immer wieder erzählt, wie sehr ich die Touristen bei uns im Land vermisse. Im März 2020 wurde der Himmel über Israel für Touristen quasi verschlossen. Seitdem waren wir Israelis alleine unter uns. Da es auch für uns unmöglich war, in andere Länder zu fliegen, bekamen wir die Gelegenheit, unser eigenes Land mit ganz anderen Augen kennenzulernen. Wir konnten nun Touristen in unserem eigenen Land sein. Das war für eine gewisse Zeit auch ein  interessantes Erlebnis. Viele Israelis lernten ihr Heimatland von Neuem kennen.

Aber dennoch fehlte uns etwas. Das Hören der anderen Sprachen, wenn man durch die Straßen ging, die Reisegruppen, die man in der Fußgängerzone traf, und die Besuche von Gruppen in unserer Redaktion. Das haben wir am meisten vermisst. Und genau das ist der Grund, warum ich mich am Sonntag nach Jerusalem begeben hatte.

Wir empfingen zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr wieder eine Reisegruppe! Es handelt sich hierbei um die einzige Gruppe aus Deutschland, die vom israelischen Touristenministerium im Rahmen eines Pilotprojekts die Genehmigung zur Einreise erhalten hatte. Darüber schrieb ich bereits in einem früheren Artikel.

Um 11 Uhr war es dann schließlich so weit. Die beiden Fahrstühle im 5. Stock öffneten sich, die neunköpfige Gruppe um den Reiseveranstalter Werner Hartstock von den sächsischen Israelfreunden waren angekommen. Begleitet wurde sie von dem Reiseleiter Eitan, der nun auch endlich wieder seinen Beruf ausüben konnte.

Die erste Gruppe seit mehr als einem Jahr zu Besuch in unserer Redaktion

Nach der Begrüßung und einer Tasse Kaffee setzten wir uns dann in die Bibliothek, um uns etwas zu unterhalten. Nachdem ich einige Fragen über die aktuelle Situation hier in Israel beantwortet hatte, kam auch unser Reaktionschef Aviel Schneider dazu, um die Gruppe willkommen zu heißen und über die Besonderheiten der politischen Lage in Israel zu erzählen. Denn im Gegensatz zu den westlichen Ländern ist die Religion in Israel und im gesamten Nahen Osten allgegenwärtig. Gerade hier in Israel werden oft Parallelen zu Ereignissen in der Bibel gezogen. Wir hatten alle eine nette Zeit zusammen.

Aviel Schneider im Gespräch mit der Reisegruppe aus Deutschland

Dann war es an der Zeit, Abschied zu nehmen. Denn schon am Nachmittag musste die Gruppe für ihren Heimflug am Flughafen sein. Jetzt freuen wir uns auf die nächsten Gruppen und Touristen, die uns vielleicht schon bald besuchen werden können. Ab dem 1. Juli soll es wahrscheinlich für geimpfte Touristen möglich sein, nach Israel zu kommen. Das ist ein Anfang. Wir freuen uns auf viele Besuche von Ihnen.

Das Wetter stimmt, der Sommer ist schon da. Und wie es heute wird, das können sie jetzt hier erfahren:

 

Das Wetter für heute in Israel

Teilweise bewölkt bis heiter mit einem weiteren leichten Rückgang der Temperaturen. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 26 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Haifa 25 Grad, Tiberias am See Genezareth 32 Grad, am Toten Meer 33 Grad, Beersheva 30 Grad, Eilat am Roten Meer 35 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei – 209,46 m unter dem Meeresspiegel. Es fehlen 66 Zentimeter bis zur oberen Grenze.

Im Namen der gesamten Redaktion von Israel Heute wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Dienstag, Sie wissen ja, Dienstag gilt bei uns als ein besonders guter Tag, nutzen Sie ihn.

 

Schalom aus Modiin!

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