Auch ein der evangelikalen Seite des Spektrums zugeneigter Präsident im Weißen Haus ist nichts Neues. Doch gleichzeitig hat Israel zwischen evangelikalen Christen und ihren messianisch-jüdischen Brüdern eine Grenze gezogen. Erstere werden als Verbündete angesehen, letztere dagegen als Verräter, die „jüdische Seelen stehlen“. Es gibt sogar offizielle Richtlinien, die evangelikale Organisationen in Israel verpflichten, ihre Glaubensgeschwister vor Ort zu meiden.
Trump könnte dieser Situation (unbewusst) ein Ende machen. Seiner Administration gehören starke evangelikale Persönlichkeiten wie Vizepräsident Mike Pence und die US-Botschafterin bei den UN, Nikki Haley, an. Dazu kommen gläubige Juden wie Berater Jason Greenblatt und Trumps konvertierte Tochter Ivanka.
Aber auch ein offen messianischgläubiger Jude ist im Weißen Haus tätig: Jay Sekulow (siehe Bild rechts unten) arbeitet als Berater des Präsidenten. Evangelikale Leiter waren maßgeblich daran beteiligt, die christlichen Wählerstimmen auf Trump zu häufen. Einer von ihnen ist Mike Evans, der eine jüdische Mutter hat, was ihn zu einem waschechten messianischen Juden macht. Evans ist im Weißen Haus ein gern gesehener Gast. Während in der Vergangenheit „christliche“ Regierungen...
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