Die Stadt Jerusalem wird über Bau von 176 Wohnungseinheiten im Osten der Stadt entscheiden

176 neue Wohneinheiten sollen im Stadtteil Nof Zion im Herzen des arabischen Stadtteils Jabel Mukaber im Osten Jerusalems gebaut werden. Darüber soll in der nächsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt abgestimmt werden.

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Der lokale Ausschuss für Planung und Bau der Stadt Jerusalem unter dem Vorsitz des stellvertretenden Bürgermeisters Meir Turgeman wird bei der nächsten Sitzung über die Genehmigung für den Bau von 13 Wohnhäusern mit insgesamt 176 Wohneinheiten im Stadtteil „Nof Zion“ im Herzen des arabischen Stadtteils Jabel Mukaber im Osten der Stadt entscheiden.

Die neuen Wohneinheiten sind die zweite Stufe des Stadtteils und werden der ersten Stufe, die aus 7 Wohnhäusern mit 90 Wohneinheiten besteht, hinzugefügt. Die neuen Wohneinheiten werden die Fläche von „Nof Zion“ verdoppeln und den Stadtteil zur grössten jüdischen Besiedlung im Osten Jerusalems machen.

Der städtische Plan zum Bau des Stadtteils wurde bereits im Jahr 1994 genehmigt, die erste Stufe vor einigen Jahren gebaut, nachdem die nötigen Baugenehmigungen eingeholt waren Der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat sagte, dass „wir weiterhin bauen und Jerusalem damit verstärken. Im 50. Jahr der Wiedervereinigung der Stadt vereinigen wir Jerusalem durch Taten vor Ort.“

Die Friedensorganisation „Friede jetzt“ (Peace Now) erklärte dazu: Der Bau einer neuen und großen Siedlung im Herzen eines Palästinensischen Stadtviertels wir für Jerusalem und für die Gelegenheit, die Zweistaatenlösung zu verwirklichen ein schwerer Schlag sein. Es sieht so aus, als habe die Regierung alle Dämme geöffnet habe und damit deinen Bauwahnsinn ermöglicht hat, der die gesamte Region entzünden wird und dem Status Israels Schaden zufügen wird.“

Das „Nof Zion“ Stadtviertel in Jabel Mukaber (Foto: Yossi Zamir/Flash 90)

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