Die schwarze Liste der UN verstehen Abed Rahim Khatib/ Flash90
Konflikt

Die schwarze Liste der UN verstehen

Ausgerechnet israelische Firmen anzuschwärzen, die Palästinenser beschäftigen, sorgt am Ende nur dazu, diese weiter in der Armut zu lassen

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Der UN-Menschenrechtsrat hat kürzlich beschlossen, eine lang erwartete Liste von 112 israelischen Unternehmen zu veröffentlichen, die in den jüdischen Siedlungen im sogenannten „Westjordanland“ (Judäa und Samaria) tätig sind. Ein unglücklicher Schritt, der eine Kapitulation vor der BDS-Bewegung darstellt. Es ist eine unangenehme Erinnerung an dunkle Zeiten im Zweiten Weltkrieg. Ironischerweise wird diese hochpolitische Entscheidung Israel nicht wie beabsichtigt schaden, sondern vielmehr den Lebensunterhalt vieler Palästinenser verletzen, die aufgrund mangelnder Beschäftigungsmöglichkeiten in von Palästinensern regierten Gebieten ihren Lebensunterhalt damit verdienen, für dieselben israelischen Unternehmen zu arbeiten. Nachdem die palästinensische Führung die Einladung zur Teilnahme an der von den USA geführten Wirtschaftskonferenz…

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