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Die schockierende Enthüllung, über die ganz Israel spricht

Minister für öffentliche Sicherheit enthüllt in einem Fernsehinterview versehentlich geheime Informationen über eine gescheiterte IDF-Mission

Der Minister für öffentliche Sicherheit, Omer Bar-Lev, enthüllte versehentlich geheime Informationen über den gefallenen IDF-Soldaten Barak Sharabi. Foto: Miriam Alster/Flash90

Der israelische Minister für öffentliche Sicherheit, Omer Bar-Lev, hat am Dienstag vergangener Woche versehentlich Einzelheiten über eine streng geheime Militäroperation verraten.

Am Dienstag, den 18. Dezember 1984, starb Stabsfeldwebel Barak Sharabi. In den letzten 37 Jahren war das alles, was die israelische Öffentlichkeit über sein Ableben erfuhr, obwohl Sharabi als Gefallener geehrt wurde

Das Einzige, was man sonst noch wusste, war, dass Sharabi in der lukrativsten Eliteeinheit der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) diente, der sogenannten Generalstabsaufklärungseinheit, die auf Hebräisch als Sayeret Matkal bekannt ist.

Zu dieser Zeit war Bar-Lev Kommandeur von Sayeret Matkal.

In einem Interview mit dem öffentlichen israelischen Fernsehsender Kan, das letzte Woche anlässlich des Volkstrauertages ausgestrahlt wurde, sprach Bar-Lev über diejenigen, die unter seinem Kommando gestorben waren. Dabei enthüllte er versehentlich, was bisher unbekannt war: Scharabi, so Bar-Lev, „starb tief im syrischen Gebiet“.

Die israelische Militärzensur entfernte schnell die Beiträge von Israelis in den sozialen Medien, die Bar-Levs Geständnis gesehen hatten. Die Posts wurden jedoch bald wieder freigegeben, als die Armee erkannte, dass es unmöglich war, dieses Thema weiter zu vertuschen.

Bar-Levs Büro entschuldigte sich später für den Ausrutscher, woraufhin die Armee einigen anderen Offizieren erlaubte, etwas offener über die Affäre zu sprechen.

Sie enthüllten, dass Sharabi getötet wurde, als sich der Jeep, in dem er saß, bei hoher Geschwindigkeit in einer Kurve überschlug. Seine Leiche und die acht anderen Soldaten, die bei dem Unfall verwundet wurden, wurden sofort auf israelisches Gebiet zurückgebracht und die Mission wurde abgebrochen.

Der Vorfall soll die israelischen Nachrichtendienste und Spezialeinheiten erschüttert haben, und viele bezeichneten ihn als vermeidbaren operativen Fehler.

Aber hier endet unser Wissen. Wo in Syrien befand sich das Team von Sharabi, was war sein Ziel, und warum fuhr er zum Zeitpunkt seines Todes so schnell und möglicherweise rücksichtslos?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen bleiben im Dunkeln und werden vielleicht nie ans Licht kommen.

Was heute bekannt ist und durch die Enthüllung des Schicksals von Barak Sharabi noch klarer geworden ist, ist die Tatsache, dass Israel tief in das Innere selbst seiner feindlichsten Feinde vordringen kann und dies auch tut.

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Patrick Callahan

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