Die Proteste hatten Erfolg: Jerusalem bleibt Hauptstadt Israels – auch für die tschechischen Schüler

Die israelischen Proteste hatten Erfolg. Das tschechische Bildungsministerium hat seine Forderung, in den Schulatlanten Tel Aviv als die Hauptstadt Israels anzugeben, zurückgenommen. Jerusalem wird auch für die tschechischen Schüler die Hauptstadt Israels bleiben.

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Die israelischen Proteste hatten Erfolg. Das tschechische Bildungsministerium hat seine Forderung, in den Schulatlanten Tel Aviv als die Hauptstadt Israels anzugeben, zurückgenommen. Jerusalem wird auch für die tschechischen Schüler die Hauptstadt Israels bleiben.

Die tschechische Bildungsministerin Katerina Valachova sagte nach der Entscheidung, dass der offizielle Schulatlas für das neue Schuljahr genehmigt sein und man auch keine Änderungen bis zum nächsten Jahr fordern werde. Es sei nicht die Aufgabe des Bildungsministeriums, sich in politischen Diskussionen einzumischen. „Nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung ist Jerusalem die Hauptstadt Israels. Wenn es eine Änderung geben sollte, werden wir vielleicht hinzufügen, dass es Staaten gibt, die Jerusalem nicht als die Hauptstadt Israels anerkennen,“ sagte sie.

Die vorige Entscheidung, Jerusalem als israelische Hauptstadt zu streichen, hatte in Israel eine Welle der Empörung ausgelöst. Der Vorsitzende der Partei Yesh Atid (Es gibt eine Zukunft) Yair Lapid rief die israelische Bevölkerung dazu auf, sich auf der offiziellen Facebookseite des tschechischen Staatspräsidenten über die Entscheidung zu beschweren. Auch der Bürgermeister Jerusalems Nir Barkat schickte eine Beschwerde an den tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka. Nach dem tschechischen Rückzieher sagte Barakat: „Wir sind auf der Landkarte! Die Wahrheit hat die Lüge besiegt. Ich freue mich, dass mein Brief an den tschechischen Ministerpräsidenten und die weiteren diplomatischen Bemühungen Erfolg hatten und ich danke der tschechischen Regierung dafür, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat und sich nicht von den Lügen und Hetzkampagnen der Palästinenser beeinflussen lassen hat.“

Ein Sprecher des israelischen Außenminister fügte hinzu: Das Außenministerium hat sich mit diesem Thema seit drei Wochen befasst und bedankt sich bei allen, die dabei behilflich waren. Es werden erst einmal keine Änderungen im tschechischen Schulatlas vorgenommen werden. Wir sind in ständigem Kontakt mit dem tschechischen Außen- und Bildungsministerium, um eine Verletzung des Status Jerusalems als Hauptstadt Israels zu verhindern.“

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