Munajmin
Jetzt, da der Khaybar-Feldzug vorbei ist und die verbliebenen Juden von Hejaz verbannt worden sind, wartet ein jubelnder Mohammed auf den Neumond, um ein neues Wort von seinem Munajmin zu erhalten.
Nervös und besorgt übermitteln sie Mohammed ihre Botschaft. „O Prophet Allahs“, sagen sie, „schlechte Nachrichten, die wir gehört haben. Wehe den Arabern ob des kommenden Unglücks, töte dich selbst, wenn du nur kannst.“ Mohammeds Herz erschrickt. Es geht um die jüdische Rache, weiß er, und erkennt, dass diese Prophezeiung verborgen werden muss.
Er liefert deshalb einen weiteren Vers, der in Surat al-Jinn gefunden wurde, und der Muslimen untersagt, Dämonen (Dschinns) zu konsultieren. „Wer jetzt Munajmin zuhören will, wird finden, dass eine Flamme auf ihn wartet!“ Mohammed weiß aber auch, dass ein Jude irgendwo im Hejaz die Schriftrollen mit den geheimen Formeln zur Zerstörung der Welt trägt.
Das Ende
Am 8. Juni 632, vier Jahre nachdem die jüdische Gemeinde des Hejaz zerschlagen wurde, ist Mohammeds letzter Tag gekommen. Zu den Abschiedsgenossen zählen zwei von Mohammeds engsten...
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