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MitgliederDie innere Front Israels

Während Israel militärisch an mehreren Fronten kämpft, wächst im Inneren eine Spaltung, die viele für ebenso gefährlich halten wie die Bedrohungen von außen.

Demonstranten protestieren am 8. November 2025 in Tel Aviv gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Die anhaltenden gesellschaftlichen Spannungen prägen den öffentlichen Diskurs in Israel. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Israel hat in seiner Geschichte Kriege gegen weit überlegene Armeen geführt, Terrorwellen überstanden und sich immer wieder gegen Feinde von außen behauptet. Doch viele Israelis treibt heute eine andere Sorge um: Nicht Hamas, Hisbollah oder Iran könnten die größte Gefahr für den jüdischen Staat sein, sondern die wachsende Spaltung im eigenen Volk. Während an den Grenzen gekämpft wird, verläuft mitten durch die israelische Gesellschaft eine gefährlichere Front – zwischen rechts und links, religiös und säkular, Regierung und Opposition. Zwischen Geschwistern. Der Ton wird rauer, die Fronten verhärten sich. Debatten werden schärfer geführt, Kompromisse seltener gefunden, und viele Menschen definieren sich immer stärker über ihre politische oder gesellschaftliche Zugehörigkeit. Fast jeder macht den anderen für die Krise verantwortlich. Regierung und Opposition werfen sich gegenseitig vor, Israels Demokratie oder gar die Sicherheit des Staates aufs Spiel zu setzen. Über Versöhnung spricht dagegen kaum noch jemand. So wird der Bruder zum Gegner.

Nicht weniger tief sind die Spannungen zwischen religiösen und säkularen Israelis. Der Streit...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Die innere Front Israels”

  1. Christine Bocks sagt:

    Ihr Artikel ließ mich getade an 2. Chronik 7, 14 denken. Ich liebe dieses Land und sein Volk, und es zerreiißt mir das Herz. Meine Gebete sind jeden Tag bei Ihnen. Danke für Ihre wertvolle Arbeit, ich schätze sie und das Team von Israel Heute sehr.
    Shabbat Shalom !

  2. Francis Mo sagt:

    Gott steht Israel bei

  3. Stephan Wolf sagt:

    Man wird diesen Geist der Uneinigkeit und der Zwietracht in der israelischen Gesellschaft und Politik überwinden und nicht mehr auf unproduktive Weise streiten. Wenn man diskutiert, wird das produktiv, zielführend und lösungsorientiert sein. Ziel von allen Auseinandersetzungen bleibt immer der letztendliche Konsens oder ein Kompromiss.

    Die Spaltung der Gesellschaft, die sich gerade in fast allen Demokratien weltweit zeigt, wird wieder einer breiten Einigkeit weichen und stattdessen werden sich diejenigen untereinander Spalten, die die Entzweiungen unter den Menschen gezielt hervorrufen. Diejenigen, deren Ziel es ist, einen Kampf aller gegen alle in unsere Gesellschaften zu tragen und diesen zu entfesseln, werden selbst in Uneinigkeit fallen und sich gegenseitig misstrauen und ihre Vorhaben blockieren. Sie werden sich nicht mehr über ihre Ziele einigen können und auch nicht über die geeigneten Methoden, irgendewtas zu erreichen.

    Die Urheber dieser Unruhe unter den Völkern in der Geisterwelt werden gebunden und mundtot gemacht, sodass sie in der Welt der Menschen nichts mehr bewirken können. Es wird ihnen ihre Vollmacht genommen, wirksam zu sein, denn dem vielen Unheil dieser Zeit werden jetzt nach und nach eiserne Riegel vorgeschoben, gegen die diese Leute machtlos sind. Die Zeit des Unheils ist vorbei, denn die Wende zur Zeit des Heils, in der sich alle Konflikte auflösen, hat bereits begonnen und das Ganze nimmt erste Formen an. Bald bricht das Heil los wie ein reißender Strom und vernichtet alle Unheilstifter, Hetzer, Verleumder, Ankläger und Spalter in der Welt.

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