Für viele Christen auf der ganzen Welt ist Jerusalem eine der heiligsten Städte der Welt, da sie glauben, dass ihr Messias, Herr und Erlöser Jesus Christus in der Stadt Davids gekreuzigt, begraben und wieder auferstanden ist. Seit vielen Jahren strömen christliche Touristen aus der ganzen Welt nach Jerusalem, da dieser Ort für sie heilig ist. Aus diesem Grund wurde die Grabeskirche, die oft auch als Auferstehungskirche bezeichnet wird, in einem Gebiet errichtet, das heute zu den Mauern der Altstadt von Jerusalem gehört. Seit 1960 sind die armenische, die griechische und die lateinische Kirche für den Unterhalt dieses alten Heiligtums verantwortlich.
Die Geschichte der Grabeskirche reicht bis in die Zeit Konstantins des Großen zurück, der das gesamte Römische Reich zum Christentum bekehrte. Vor seiner Bekehrung wurde das Christentum im Römischen Reich brutal unterdrückt. Laut Eusebius kamen zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert „unzählige“ Christen um, beginnend unter der Herrschaft Neros nach dem Großen Brand bis zum Edikt von Mailand.
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