Die Furcht vor einem großen Erdbeben wächst

Ein Erdbeben hat am frühen Donnerstagmorgen das Heilige Land erzittern lassen. Das Epizentrum lag im Toten Meer. Das Beben war im ganzen Land bis in die Großstadt Haifa im Norden zu spüren. Bislang gibt es keine Meldungen über Verletzte oder Schäden. Nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder leichte Beben in Israel auftraten, wächst in der Bevölkerung die Besorgnis vor einem großen Beben mit schweren Folgen wie im Jahr 1927 (Foto).

Die Furcht vor einem großen Erdbeben wächst

Ein Erdbeben hat am frühen Donnerstagmorgen das Heilige Land erzittern lassen. Das Epizentrum lag im Toten Meer. Das Beben war im ganzen Land bis in die Großstadt Haifa im Norden zu spüren. Bislang gibt es keine Meldungen über Verletzte oder Schäden. Nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder leichte Beben in Israel auftraten, wächst in der Bevölkerung die Besorgnis vor einem großen Beben mit schweren Folgen wie im Jahr 1927 (Foto).

Das Geophysische Institut Israels hat bekannt gegeben, dass das jüngste Beben eine Stärke von 4,4 auf der Richterskala hatte und sich um 5.39 Uhr ereignet hat. Das Epizentrum lag im südlichen Bereich des Toten Meeres, mehrere Kilometer weit im jordanischen Gewässerteil.

Viele Bewohner meldeten sich bei Radiostationen und berichteten von dem Zittern der Erde.

Erst vergangenen Monat hatte die Erde in Teilen Israels und Ägyptens gebebt. Nach Angaben amerikanischer Wissenschaftler hatte dieses Beben die Stärke 5,2 auf der Richterskala und sein Epizentrum lag auf dem Sinai. Sogar im 200 Kilometer entfernten Kairo gerieten Gebäude ins Wanken.

Unter der Region verlaufen die Arabische Erdplatte im Osten und die Afrikanische Kontinentalplatte im Westen. Die Arabische Platte bewegt sich nach Nordosten und schrammt dabei an der Eurasischen Platte entlang, so dass sich immer wieder Spannungen in der Erdkruste aufbauen und sich anschließend als Erdbeben entladen.

Das letzte schwere Erdbeben erschütterte die Region 1927. Es hatte eine Stärke von 6,2. Fast 500 Menschen kamen damals ums Leben, mehr als 700 wurden verletzt. Experten warnen die Region vor einem drohenden schweren Erdbeben in den kommenden Jahren. Die Regierung hat damit begonnen, Projekte zu unterstützen, die Gebäude erdbebensicher umrüsten. Israels Armee verfügt über gut geschulte Katastrophenhelfer und Feldlazarette, die bei den Erdbeben in Haiti und Nepal hunderte Menschenleben retteten.

Foto: G. Eric and Matson Photograph Collection

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