Israel

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Der UN-Sicherheitsrat weigert sich, das Offensichtliche anzuerkennen

Der Entwurf des UN-Sicherheitsrates, der eine Untersuchung der Ereignisse im Gazastreifen fordert, ist voreingenommen, das Ergebnis einer solchen Untersuchung steht bereits fest.

Wie zu erwarten war hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle vom gestrigen Montag verlangt, bei denen Dutzende von Palästinensern ums Leben kamen.

Aber der dementsprechende Entwurf des Sicherheitsrats stellt seine Fähigkeit, eine solche Untersuchung durchzuführen, in Frage.

Es gibt bereits eine Reihe sehr eindeutiger Beweise bezüglich der Todesfälle in Gaza, aber der Sicherheitsrat hat deutlich gemacht, dass er kein Interesse daran hat, diese zu berücksichtigen.

Mit anderen Worten, der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich bereits entschieden, was seiner Meinung nach in Gaza passiert ist, und jede „Untersuchung“ zu nicht mehr als einer Farce gemacht, um seine Verurteilung Israels zu bestätigen.

Denn wie sonst könnte der Sicherheitsrat zu dem Schluss kommen, dass die palästinensischen Aktionen an der Grenze zum Gazastreifen völlig „friedlich“ verliefen, wenn zahlreiche Videos im Internet genau das Gegenteil beweisen?

Nehmen wir zum Beispiel das folgende Video von Al Jazeera während des Gaza-Protestes der letzten Woche. Es zeigt, wie eine Gruppe von Männern den Sicherheitszaun mit Macheten, Fleischermessern und anderen Waffen durchbricht. Während sie auf nahe gelegene jüdische Städte marschieren, singen diese Terroristen „Khaybar, Khaybar“, einen traditionellen muslimischen Schlachtruf, der an das Massaker eines ganzen jüdischen Stammes durch den Propheten Mohammed und seine Truppen erinnert.

Die Ereignisse vom Montag sahen nicht besser aus:

Sieht das für Sie wie „friedliche Proteste“ aus?

Der Sicherheitsrat möchte, dass Sie das glauben. Hier ist der Wortlaut seines am Montag vorgelegten Entwurfs:

Der Sicherheitsrat bringt seine Empörung und seine Sorge über die Ermordung palästinensischer Zivilisten zum Ausdruck, die ihr Recht auf friedlichen Protest ausübten. Der Sicherheitsrat fordert eine unabhängige und transparente Untersuchung dieser Ereignisse, um sicher zu stellen, wer dafür verantwortlich ist.“

Schon von Anfang an erweist sich der Sicherheitsrat als entweder völlig inkompetent als Ermittler oder grob voreingenommen gegen Israel in seiner Bereitschaft, die Hamas-Version der Ereignisse trotz dokumentierter Videobeweise unzweifelhaft zu akzeptieren.

Da ist auch die Sache der Hamas-Führer, die schon seit Wochen in öffentlichen Reden bestätigen, dass das Ziel der Proteste gegen den Grenzzaun auch darin besteht, die Barriere zu durchbrechen und massenhaft in den Süden Israels einzudringen.

„Wir werden die Mauern der Blockade durchbrechen, die Besatzungsmacht entfernen und nach ganz Palästina zurückkehren“, erklärte Hamas-Führer Ismail Haniye, obwohl er auch weiterhin die Proteste als „friedlich“ bezeichnete.

Was die Menschen der internationalen Gemeinschaft, auch im Sicherheitsrat, übersehen, ist, dass es eine kleine Anzahl kleiner israelischer Städte und Dörfer gibt, die weniger als einen Kilometer von der Grenze zum Gazastreifen entfernt sind. Wenn die gewalttätigen Mobs in den oben gezeigten Videos diese Städte erreichen würden, hätten wir ein echtes Massaker bei uns.

Es ist nicht schwer ,zu sagen, dass jede Nation, selbst jene, die Israel jetzt verurteilen, genau dasselbe tun würde (wenn nicht sogar noch mehr), um ihre Städte vor einer derartigen Gefahr zu schützen.

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Patrick Callahan

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