MitgliederDer Papst schwingt das Schwert von Zulfiqar

Was der Westen nur schwer begreifen kann, ist, dass für Muslime die Zeit keine Rolle spielt

Foto: EFE/VATICAN MEDIA

Papst Franziskus hat zum ersten Mal dem Irak einen Besuch abgestattet. Der schiitische Premierminister Mustafa Al-Kadhimi zeigte sich begeistert. Nach einem Treffen mit dem irakischen Großajatollah Ali al-Sistani wurde der Tag dieser Begegnung, nämlich der 6. März, zum nationalen irakischen Tag für Toleranz und Koexistenz erklärt.

Der historische Besuch von Papst Franziskus erkennt die Rolle der Schiiten beim Schutz der Christen im Irak an, die während der kurzen und brutalen Herrschaft des sunnitischen ISIS-Terrorgruppe sehr leiden mussten. Nach dem Treffen bekräftigte al-Sistani „sein Anliegen, dass die christlichen Bürger wie alle Iraker in Frieden und Sicherheit und mit ihren vollen verfassungsmäßigen Rechten leben sollten“.

Bei einem Ausflug in die Stadt Ur, dem Geburtsort Abrahams, machte Papst Franziskus deutlich: „Von diesem Ort aus, wo der Glaube geboren wurde, aus dem Land unseres Vaters Abraham, wollen wir bekräftigen, dass Gott barmherzig ist und dass die größte Blasphemie darin besteht, seinen Namen zu entweihen, indem wir unsere Brüder und Schwestern hassen … Feindseligkeit, Extremismus und Gewalt werden nicht...

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