Nach einer Phase, die wie ein strategischer Wendepunkt erschien, in der es Israel gelungen war, die iranische „Widerstandsachse“ deutlich zu schwächen, Waffenstillstände in Gaza und im Süden Libanons zu erreichen und zum Sturz des Assad-Regimes in Syrien beizutragen, kehrt der Nahe Osten nun wieder in einen Zustand zunehmender Besorgnis zurück. Der langwierige Krieg, der scheinbar im Juni 2025 mit der „Operation Mitternachtshammer“ gegen den Iran und dem sogenannten Trump-Abkommen endete, wurde als entscheidender Moment betrachtet. Doch nun deuten Anzeichen einer Neuformierung feindlicher Kräfte, zusammen mit Versäumnissen internationaler Kontrollmechanismen, darauf hin, dass die Region erneut in einen gewaltsamen Kreislauf geraten könnte. Dieser Artikel untersucht die zentralen Fronten – Iran, Libanon/Hisbollah und Gaza – anhand von Geheimdiensteinschätzungen, aktuellen Berichten und unmittelbaren Risiken.
Offizielle Stellen im Nahen Osten und westliche Experten warnen, dass eine weitere Runde der Kämpfe zwischen Israel und Iran „nur eine Frage der Zeit“ sei. Nach dem „Zwölf-Tage-Krieg“ im Juni 2025, in dem Israel iranische Nuklearanlagen und Raketenfabriken angriff, blieb der Iran geschwächt, aber nicht besiegt. Entgegen den Behauptungen Teherans, sein...
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