MitgliederDer Missionar und die Heilige Stadt

Immer wieder kommt es vor, dass wir Archäologen in Jerusalem etwas finden, das auf den ersten Blick brandneu erscheint, von dem sich dann aber herausstellt, dass es bereits von Conrad Schick entdeckt und beschrieben wurde.

von Ryan Jones | | Themen: Archäologie
Foto: Creative Commons

Viele Zionisten haben aber noch nie von ihm gehört“, berichtet Prof. Dr.Shimon Gibson vom Jerusalemer W.F. Albright Instituteof Archaeological Research.

Der deutsche Missionar, Architekt und Archäologe lebte im 19. Jahrhundert in Jerusalem. Er gehört zu denen, die die Stadt in dieser Zeit maßgeblich geprägt haben. Der evangelische Christ wurde 1846 von der Chrischona Pilgermission in Bettingen ausgesandt. Er und ein anderer Missionar sollten sich im Heiligen Land als „stille Missionare“ niederlassen und lebendige Zeugen des Evangeliums sein. Bis zu seinem Tod im Jahr 1901 lebte Schick nach diesem Prinzip. Er fand jedoch heraus, dass er Jerusalem und seinen Besuchern noch viel mehr geben konnte.

Obwohl er weder als Architekt, Archäologe oder Historiker ausgebildet war, wurde Schick zum „kompetentesten Kenner in Bezug auf alles, was Jerusalem betrifft“, meint Prof. Haim Goren, Experte für deutsche Christenheit im Heiligen Land im 19. Jahrhundert. In Schicks Privatresidenz, genannt Tabor Haus, gaben sich Jerusalem-Pilger die Klinke in die Hand.

Schick nutzte sein Architekturtalent, um Modelle anzufertigen, die dazu beitrugen, Streitfragen in Bezug auf historische Terrains zu schlichten. Goren erinnert an...

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