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MitgliederDer Gott Israels ist keine territoriale Gottheit

Eines der berühmtesten Argumente für diese Feststellung ist die Geschichte von Jona. Der Prophet glaubte, dass der Gott Israels ein territorialer Gott sei und er vor ihm fliehen könnte.

Gott
Bild: Shutterstock

Jona ging davon aus, dass sein Gott nur im Land Israel wirken könne. Er floh ins Ausland und ergriff damit die Flucht vor seiner Berufung, Gott den Fremden in Ninive nahezubringen. Manche vermuten auch, Jona habe befürchtet, dass ein fremdes Volk schneller Buße tun würde, als das auserwählte Volk.

Alle nationalen Götter zu jener Zeit waren territoriale Götter, das war eine damals übliche Vorstellung der Menschen. Im Land Moab war Kemosch die höchste Gottheit der Moabiter. Im Libanon war Astarte die Gottheit der Sidonier. Milkom war der Gott der Ammoniter, Dagon der nationale Gott der Philister, dessen Haupttempel in Gaza und Ashdod standen. Und in Eretz Israel herrschte der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, Adonai (Jehova – יהוה).

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Mai – Juni – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die...

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Patrick Callahan

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