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Der Drachenterror geht weiter

Während die Blicke vieler nach der Erklärung von US-Präsident Trump, aus dem Atomabkommen auszusteigen, gen Norden gerichtet sind, in Erwartung einer iranischen Reaktion, brennen im Süden an der Grenze zum Gazastreifen weiterhin israelische Felder.

Während die Blicke vieler nach der Erklärung von US-Präsident Trump, aus dem Atomabkommen auszusteigen, gen Norden gerichtet sind, in Erwartung einer iranischen Reaktion, brennen im Süden an der Grenze zum Gazastreifen weiterhin israelische Felder.

Seit gestern Abend (Dienstag) wurden mehrere sogenannte Feuerdrachen vom Gazastreifen aus über die Weizenfelder des Sha’ar HaNegev Landkreises geflogen und steckten diese in Brand. Ein besonders großes Feuer brach in der Nähe des Kibbutz Nahal Oz aus (siehe Video).

Die Ausmaße des Schadens wurden erst nach einigen Stunden deutlich und werden auf mehrere hunderttausend Shekel geschätzt. Finanzminister Moshe Kachlon versicherte den israelischen Landwirten Entschädigungszahlungen. Sie werden als Opfer von Terroranschlägen anerkannt werden.

Auch in anderen Kibbutzim wurden Brände durch die Feuerdrachen gemeldet. Zum Glück soll jedoch niemand zu Schaden gekommen sein. Die örtliche Bevölkerung wurde aufgerufen, sich nicht den brennenden Drachen zu nähern oder sie anzufassen aus Sorge, sie könnten auch explosive Stoffe enthalten.

Ein Feuerdrachen an Himmel von einer Drohne gefilmt

Der Knesset-Abgeordnete der Jesh Atid Partei Haim Yelin sagte: Einen Feuerdrachen in israelisches Gebiet zu fliegen ist genauso wie eine Qassam-Rakete auf Israel zu schießen. Doch die Medien haben aufgehört, darüber zu berichten, jetzt, wo wir uns tagtäglich mit den durch diese Drachen ausgelösten Feuer auseinandersetzen müssen. Die Medenberichte werden immer weniger.“

„Wenn das Feuer nur 50 Meter von einer Gemeinde entfernt ist und droht, sich auszubreiten , kann dies auf keinem Fall ignoriert werden. Der Drachenterror darf nicht Teil unserer Routine werden.“

Und wenn nicht schon genug mit den Drachen, wurden am Montag auch mehrere Helium-Ballons mit Feuer über die Grenze nach Israel geflogen. Ein Feuer, das dadurch in einem Weizenfeld in der Nähe des Kibbutz Mefalsin ausgebrochen war, erichtete erheblichen Schaden.

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Patrick Callahan

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