MitgliederDas Ende der Welt?

HEUTE! Begleiten Sie uns auf eine faszinierende Tour durch Meggido, wo viele glauben, dass dort eines Tages die Schlacht stattfinden wird, die alle Schlachten beenden wird

von Israel Heute Redaktion |
Der beeindruckende Tunnel, der hinunter zur Quelle führt, die die Stadt Meggido mit lebensspendendem Wasser versorgte. Foto: Chen Leopold/Flash90

Die letzte und größte Schlacht von allen steht noch bevor. Christlichem Vernehmen nach findet sie auf dem Hügel von Megiddo – Har Megiddo auf Hebräisch – oder Armageddon statt. Auf dieser Live-Tour mit Sharona Liman besuchen wir den Schauplatz der letzten, apokalyptischen Schlacht zwischen den kosmischen Mächten von Gut und Böse am Ende der Tage.

 

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Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt!

 

Wann: Heute, Sonntag, dem 25. Juli um 20:00 Uhr israelische Zeit

Wo: Zoom

Wie: Dies ist eine kostenlose Veranstaltung für Mitglieder. Bitte registrieren Sie sich, indem Sie auf den obigen Link klicken.

Schicht für Schicht. Meggido hat eine Menge zu bieten.

Megiddo – Geschichte des Konflikts

Die allererste Schlacht von Megiddo fand im 15. Jahrhundert v. Chr. zwischen den alten Ägyptern unter der Führung von Pharao Thutmose III. und einer großen kanaanitischen Koalition statt. Tatsächlich ist es die erste Schlacht, die in der Geschichte der Welt aufgezeichnet wurde.

Auch Deboras Sieg über die Armee von Sisra fand in der Gegend von Megiddo statt, dazu erwähnt Pharao Schoschenq I. Megiddo in seiner Liste der Eroberungen.

Ein dritter Pharao, der 609 v. Chr. im Tal von Megiddo kämpfte, war Necho II, der auf dem Weg nach Kachemisch war. Der judäische König Josia versuchte, ihn aufzuhalten und wurde bei dem Versuch getötet.

Viele Jahrhunderte später fand 1918 eine weitere Schlacht von Megiddo statt, zwischen den Truppen des Britischen Reiches und denen des Osmanischen Reiches. Der britische Sieg brachte dem Kommandanten General Edmund Allenby den Titel Viscount Allenby of Megiddo ein.

Was viele nicht wissen: Es gibt noch eine weitere, aktuelle Schlacht um Megiddo, die auf akademischem Level ausgetragen wird. Hier geht es um die Chronologie der Stätte: Wann wurden die Tore gebaut? Wem gehörten die Ställe, die bei den großen Wagenschlachten benutzt wurden? Hat Salomo die Paläste gebaut oder König Ahab, der Ehemann der bösen Königin Isebel?

Zwischen all diesen Schlachten haben immer Menschen an der Stätte von Megiddo gelebt, und das über Tausende von Jahren. Vom Neolithikum bis zur persischen Zeit gibt es 26 Schichten von Siedlungen und Städten. Menschen, die zu Göttern beteten und Tempel bauten, das Land pflügten und Weizen lagerten, im Palast oder Stall arbeiteten und Wasser aus der Quelle holten.

Auf unserem virtuellen Rundgang durch Megiddo werden wir versuchen, die Geschichte von Generälen und Königen zu erzählen, aber auch von den einfachen Menschen, die die Pferde fütterten und am Wassersystem arbeiteten. Wir werden die Rampe hinaufgehen und durch die Tore der verschiedenen Zeiten gehen, die Ställe und Paläste besuchen, die Tempel und das Silo besichtigen und uns einen Weg nach unten durch den geheimen Wassertunnel bahnen.

Auf dem Weg dorthin werden wir vielleicht ein tieferes Verständnis für Armageddon und die große Apokalypse sowie den Tag der Abrechnung gewinnen. Begleiten Sie uns doch!

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt!

 

Unsere Reiseleiterin Sharona Liman:

Meine Eltern machten Aliya, als sie im Jahr 1963 von Philadelphia nach Israel einwanderten. Ich wurde 1970 geboren und wuchs hier als „Sabra“ auf. So nennen sich die gebürtigen Israelis selbst. Zu Hause bin ich mit Englisch und Hebräisch aufgewachsen.

Meine Familie – Eltern, 3 Geschwister und ich selbst – liebte das Reisen und die Natur. Camping und Wandern sind ein großer Teil meiner besten Kindheitserinnerungen. Als Teenager trat ich einem Jugendwanderklub in der Judäischen Wüste bei. Der Club gehörte der Gesellschaft zum Schutz der Natur in Israel (SPNI) an. Während unserer Wanderungen lernten wir die Geologie, Biologie und Geschichte der Orte kennen, die wir besuchten.

Ich wusste schon damals, dass dies das ist, was ich mit meinem Leben machen wollte – in der Natur wandern und faszinierende Orte in Israel besuchen.

Nach dem Abitur habe ich meinen Wehrdienst in der israelischen Armee geleistet. Ich war Gärtnerin und kämpfte in den Armeestützpunkten, in denen ich diente, erbittert gegen alles Unkraut.

Nach Beendigung meines Militärdienstes absolvierte ich „Land of Israel Studies“ an der Pädagogischen Hochschule Beit-Berl, wo ich 1995 einen B.Ed. in Geografie und mein offizielles Reiseführer-Zertifikat erhielt. Seitdem arbeite ich als Reiseleiterin.

Ich liebe meine Arbeit und ich liebe mein Land, so sehr, dass ich meine beiden Söhne nach den Bergen in Israel benannt habe – Tavor (17) und Bental (14).

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt!