Christlicher Zionist von israelischen Juden für den Nobelpreis nominiert

Evangelikaler Leiter Mike Evans für seinen unermüdlichen Kampf gegen Antisemitismus für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

von Israel Heute Redaktion | | Themen: christlicher zionismus, Antisemitismus
Foto: Nati Shohat/Flash90

Der amerikanische evangelikale Leiter Mike Evans ist von einem hochrangigen israelischen Wissenschaftler offiziell für den Friedensnobelpreis nominiert worden.

Der Vizepräsident der israelischen Ariel-Universität, Bobby Brown, sagte in seiner Eingabe an das Nobelpreiskomitee, dass er „keine lebende Person kenne, die sich mehr für die Bekämpfung des Antisemitismus einsetzt“ als Mike Evans.

Evans leitet das Friends of Zion Heritage Center und steht seit langem an vorderster Front bei der Mobilisierung christlicher Unterstützung für Israel und das jüdische Volk.

„Es ist eine große Ehre, nominiert zu werden, aber ich betrachte den Kampf gegen Antisemitismus als eine noch größere Ehre“, schrieb Evans, als er die Nachricht erhielt. „Der Schlüssel zum Glück ist, sein Leben einer Sache zu widmen, die größer ist als man selbst. Ich habe eine solche Sache.“

Evans ist durch seine Mutter jüdisch, und als Kind haben sowohl er als auch seine Mutter unter antisemitischer Gewalt durch seinen Vater gelitten.

Die Chancen, dass ein evangelikaler christlicher Zionist, der von Israelis für den Kampf gegen Antisemitismus nominiert worden ist, tatsächlich den Friedensnobelpreis erhält, sind natürlich gering, um es vorsichtig auszudrücken.

Mike Evans sorgte in Israel zuletzt für Schlagzeilen, als er Premierminister Naftali Bennett heftig angriff, weil dieser eine Regierungskoalition mit Parteien der Mitte und des linken Flügels gebildet hatte, um Benjamin Netanjahu aus dem Amt zu drängen.

Siehe: Wie sollten christliche Zionisten auf Mike Evans reagieren?

 

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