Hinter dem Krug Öl, den Makkabäern und dem Tempel verbirgt sich ein uraltes Drama – nicht nur ein physischer Krieg, sondern ein Kampf um den Glauben, um das Recht zu bestimmen, wer wir sind, wer über unser inneres Licht herrscht und wo sich das Wunder in unserem Leben befindet.
Dieses Fest, das ganz aus Licht besteht, wurde aus einer der dunkelsten Zeiten der jüdischen Geschichte geboren.
Das griechische Reich unter Antiochos IV. wollte nicht nur den Körper zerstören, sondern vor allem Geist und Seele.
Es verfügte die Abschaffung des Schabbats, das Verbot der Beschneidung und die Entweihung des Tempels, um Jerusalem in eine hellenistische Stadt zu verwandeln. Man wollte die Geschichte des jüdischen Volkes auslöschen – das Gedächtnis, das Bewusstsein und die Wurzel, aus der es wächst.
Das Wunder des Ölkrugs ist nicht nur die Geschichte eines Lichts, das acht Tage lang brannte. Es ist die Geschichte eines winzigen, fast unsichtbaren Funkens, der imstande war, eine ganze Wirklichkeit zu erhellen.
In jedem Menschen gibt es einen solchen kleinen Krug, einen Punkt...
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Und alle Dunkelheit dieser und der jenseitigen Welt ist nicht in der Lage ein noch so kleines Licht (wie wir uns manchmal fühlen) auszulöschen.
Ich danke euch für euren Dienst an eurem Volk und verfolge das Geschehen mit großem Interesse.
Vielen Dank und reichlich Segen des Allmächtigen Gottes, der unsere Herzen und auch die der Mächtigen lenkt.
Jochen Fett
Bekanntlich löscht Gottes Gnade einen glimmenden Docht NICHT AUS