Baubeginn der neuen Siedlung für die Bewohner der geräumten Siedlung Amona

Heute ist mit den Arbeiten für den Bau der neue Siedlung „Amichai“ im Shilo-Tal begonnen worden. 100 Wohneinheiten sind für die Bewohner der geräumten Siedlung Amona geplant.

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Bild: Amona vor der Räumung (Foto: Miriam Alster/FLASH90)

Vier Monate sind vergangen seitdem rund 40 Familien die Siedlung Amona verlassen mussten. Seit der Räumung der Siedlung Anfang Februar wohnt ein großer Teil der Familien in einer Herberge im dem gegenüber von Amona liegenden Ofra unter zum Teil sehr engen Bedingungen. Einen Monat nach der Räumung versprach Ministerpräsident Benjamin Netanjau den Familien eine neue Siedlung.

Jetzt ist mit den Arbeiten für den Bau der neuen Siedlung mit dem Namen „Amichai“ begonnen worden. Die neue Siedlung wird auf Grundstücken im Shilo-Tal gebaut, die Eigentum des Staates Israel sind . Es sind rund 100 Wohneinheiten geplant.

(Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Die Bewohner Amonas waren nicht bereit, in der Zwischenzeit in anderen Siedlungen zu wohnen, sondern zogen es vor, in den engen Verhältnissen in Ofra zu bleiben. Damit wollte man Druck auf die Regierung ausüben, um den Baubeginn der neuen Siedlung voranzutreiben. Dazu errichteten sie im Februar auch ein Zeltlager in Jerusalem, unmittelbar vor der Knesset. Das Lager hatte den Namen „Flüchtlingslager Amona“.

Baubeginn der neuen Siedlung „Amichai“

Wie lange es dauern wird, bis die neue Siedlung bezogen werden kann, ist nicht klar. Ein Sprecher der Bewohner Amonas begrüßte den Baubeginn der neuen Siedlung: „Wir begrüssen den Baubeginn und beten für einen schnellen Fortschritt der Arbeiten ohne Störungen und Arbeitseinstellungen. Die Öffentlichkeit erwartet vom Ministerpräsidenten, niemandem das Stoppen der Arbeiten zu ermöglichen, nicht aus juristischen oder bürokratischen Gründen oder wegen linksgerichteter Organisationen. Dieser Erfolg, der Bau einer neuen Siedlung in Judäa und Samaria, darf nicht zu einer Niederlage oder Farce werden. Die Öffentlichkeit ist schon genug enttäuscht worden. Die Verantwortung liegt bei der Regierung und dem, der ihr vorsteht.“

„Seit fünf Monaten leben die Bewohner Amonas schon ohne ein Zuhause. Der Beginn der Bauarbeiten ist eine Hoffnung für die Zukunft. Eine zerstörte Siedlung entsteht von Neuem. Versprechen müssen eingehalten werden.“

Ministerpräsident Netanjahu erklärte: „Die Arbeiten für die neue Siedlung haben begonnen, wie ich es versprochen habe. Nach Jahrzehnten habe ich die Ehre, ein Ministerpräsident zu sein, der eine neue Siedlung in Judäa und Samaria baut. Es hat keine bessere Regierung für die Besiedlung gegeben als unsere Regierung.“

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