Wer nach Israel fliegt, den erwarten Überraschungen und Herausforderungen. Besonders, wenn man aus einem europäischen Land und zum ersten Mal nach Israel kommt, empfindet man den Kontrast.
So früh am Morgen scheint nur der Flughafen wach zu sein. Ich bin in Basel-Mulhouse, und vor lauter Schlafmangel wünsche ich mir sehnlichst, mich endlich in den Flugzeugsitz fallen lassen zu können. Aber noch stehe ich in der Schlange vor dem Check-InSchalter. Als die Dame von der Sicherheitskontrolle mich zu sich winkt, vorbei an den anderen Passagieren, macht sich ein mulmiges Gefühl breit. Das liegt bestimmt daran, dass ich als junge Frau allein reise und naiv wirke. Man vermutet wohl dubiose Päckchen bei mir, die ich in Israel abliefern soll. Mein Gepäck wird komplett auseinandergenommen. Alles wird einzeln untersucht, auch ich werde abgetastet – so etwas ist mir noch nie passiert. Aber ich bleibe freundlich. Schließlich ist es der Job dieser Dame, in meinem Koffer herumzuwühlen.
Nach der Prozedur bin ich dankbar für meinen Fensterplatz. Der Flug verläuft angenehm, meine Sitznachbarn beschäftigen sich mit Zeitunglesen....
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