Bei einem mutmaßlichen Terroranschlag im Zentrum Israels sind am Dienstag ein 30-jähriger Mann getötet und vier weitere verletzt worden. Der Attentäter wurde unschädlich gemacht.
Die Schußattacke ereignete sich nach ersten Berichten an zwei oder drei Stellen auf der Autobahn 4 in der Nähe von Yavne zwischen Ashdod und Tel Aviv.
At 11:06, reports of shootings on Highway 4 near Yavne interchange and Nir Galim junction. MDA teams are treating and evacuating a 30-year-old in critical condition from Yavne, and a 42-year-old in moderate condition with glass injuries from Nir Galim to Assuta Hospital, Ashdod. pic.twitter.com/ue4tXBMksu
— Magen David Adom (@Mdais) October 15, 2024
Im Internet kursierten Bilder, die vermutlich den auf offener Straße erschossenen Terroristen zeigen. Rettungskräfte von Magen David Adom (MDA) und United Hatzalah waren vor Ort und kümmerten sich um die Verletzten.
נקבע מותו של הפצוע האנוש, שני פצועים פונו לאסותא – בהם רופא שעצר לסייע. יהי זכרו ברוך https://t.co/9aabqIAUdH
— החדשות – N12 (@N12News) October 15, 2024
Nach Angaben des MDA wurde der 30-Jährige am Autobahnkreuz Yavne schwer verletzt. Er wurde ins Assuta-Krankenhaus in Ashdod gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.
Ein 42-jähriger Mann wurde durch Glassplitter von einer Kugel, die sein Fahrzeug an der Kreuzung Nir Galim traf, mittelschwer verletzt und zur medizinischen Behandlung gebracht, so die MDA. Channel 12 berichtete, er habe Verletzungen am Oberkörper erlitten und werde im Assuta behandelt.
Channel 12 berichtete, dass ein 37-jähriger Mann mit einer Schusswunde am Oberschenkel in mittelschwerem Zustand im Kaplan Medical Center in Rehovot behandelt werde.
Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt, darunter ein Arzt, der von einem Auto angefahren wurde, als er sich um eine verletzte Person kümmerte. Channel 13 berichtete, dass der leitende Arzt von Assuta Ashdod und ein weiteres Opfer sich in Assuta in einem leichten Zustand befinden.
Straßensperren wurden errichtet, als die Polizei damit begann, das Gebiet intensiv nach weiteren Verletzten und möglichen Verdächtigen abzusuchen.
(JNS)




