Aus diesem Grund werden diese Checkpoints im Ausland oft negativ betrachtet. Im Zusammenhang mit den Checkpoints ist deswegen in den ausländischen Medien kaum Positives zu hören. Mitte November wurden am Checkposten Qalandia, nördlich von Jerusalem, israelische Grenzpolizisten auf eine palästinensische Mutter mit drei Kindern aufmerksam. Die Kinder machten einen vernachlässigten Eindruck. Obwohl es kalt war, waren sie sehr dünn bekleidet und trugen keine Schuhe. Die Grenzpolizisten fragten die Mutter, ob alles in Ordnung sei und luden sie erst einmal in ihre Büros ein. Dort gaben sie der Mutter und ihren Kindern Tee und etwas zum Überziehen. Ein Polizist machte sofort eine Runde unter seinen Kameraden und sammelte Geld, um den Kindern Schuhe zu kaufen, die es bei einem Stand in der Nähe gab.
Die Mutter war davon sehr bewegt. Unter Tränen erzählte sie, dass ihr Mann sie und die Kinder verprügelt. „Ich wusste, dass ihr mir helft. Hier bin ich sicher.“ Als sie nach Jerusalem weitergingen, gaben die...
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