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MitgliederGeschäftssinn versus Widersinn

US-Präsident Trump bringt neuen Wind in den Friedensprozess.

Benjamin Netanjahu und Nikki Haley bei einem Treffen in Jerusalem
Foto: Amos Ben Gershom/GPO

Seit US-Präsident Donald Trump klargemacht hat, keine Zeit mit ziellosen Verhandlungen und unwilligen Verhandlungspartnern verschwenden zu wollen, scheint im Nahost-Friedensprozess, der seit über 20 Jahren so gut wie keine Frucht getragen hat, ein neuer Wind zu wehen.

Für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) sind das natürlich schlechte Neuigkeiten. Trump ist der erste wichtige westliche Machthaber, der die palästinensische Leiterschaft nicht nur als Haupthindernis für Frieden benennt, sondern auch dementsprechend handelt. Der Grund: Trump ist kein Politiker, sondern Geschäftsmann. Wo der Politiker diplomatisch um den heißen Brei herumschleicht, um ja niemandem auf die Füße zu treten, wird der Geschäftsmann nüchtern jeden Faktor ausmerzen, der das gewünschte Ergebnis verhindert.

Es sieht ganz danach aus, dass Trump mit der PA in dieser Weise verfahren wird. Dem aufmerksamen Beobachter kann der immer größer werdende Bruch zwischen der Trump-Regierung und der PA nicht entgehen. Verfluchungsformeln (wie beispielsweise: Trumps Haus möge einstürzen) und verächtliche Twitter-Tiraden haben das direkte Gespräch abgelöst. Doch immerhin ist die Verwünschung von Trumps Residenz das Schlimmste, was PA-Chef Mahmud Abbas ausrichten...

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Patrick Callahan

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