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MitgliederSpanien pflegt das Ladino

Ladino ist eine romanische Sprache der sefardischen Juden, die bis zu ihrer Vertreibung 1492 in Spanien und bis 1497 auch in Portugal gelebt haben.

Präsident Rivlin (im blauen Anzug) mit den Schauspielern des Theaterstücks „Spanish Garden“ im Habima Theater von Tel Aviv.
Foto: Kobi Gideon / GPO

Ladino droht auszusterben, nur noch einige tausend Sprecher beherrschen es fließend. In Israel sollen etwa 250.000 Menschen Kenntnisse dieser Sprache haben. Die UNESCO hat Ladino als eine besonders stark vom Aussterben bedrohte Sprache klassifiziert. Ladino weist viele Einflüsse aus dem Hebräischen und Aramäischen sowie aus dem Arabischen, dem Türkischen und anderen Sprachen auf, je nachdem, wo die aus Spanien vertriebenen Juden später gelebt hatten. Ladino ist für die sefardischen Juden in etwa das, was für die aschkenasischen Juden Jiddisch ist.

In Spanien gibt es nun Bemühungen für den Erhalt der Ladino-Sprache. Auch Spanien sieht in Ladino einen Teil seiner Geschichte,...

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Patrick Callahan

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