Eine Milliarde Zuschauer haben weltweit vor den Fernsehbildschirmen das italienische Grand-Tour-Velorennen mitverfolgt, dessen erste drei Etappen in Israel durchgeführt worden sind. Drei Tage, in denen Menschen aus 194 Ländern Israel erstmals als ganz normales Land wahrnahmen.
Die Giro d´Italia ist das zweitwichtigste Etappenrennen im Straßenradsport nach der Tour de France. Der Startschuss fiel anlässlich des 70. Jahrestages der Staatsgründung Israels in Jerusalem – zum ersten Mal überhaupt außerhalb Europas.
Für Israel ist es das erste bedeutende Weltsportereignis im Land. Nicht umsonst kamen 700 Reporter aus aller Welt nach Israel. Alle, mit denen wir gesprochen haben, versicherten uns, dass sie sich in Israel vollkommen wohl und sicher fühlten. Man sei von der Kreativität der israelischen Zuschauer überrascht, die an den Strecken die Radfahrer anfeuern. Selbst Kamele in der Wüste hätten den Radsportlern Dampf gemacht. „Es ist einfach einzigartig, dass in diesem Jahr die Giro d´Italia in Jerusalem startet“, sagte die italienische RAI-Reporterin Alessandra De Stefano.
Von den üblichen Unruhen und den momentanen „Feuerdrachen“ (s.Seite 9) aus dem Gazastreifen schien keiner Notiz zu...
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