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MitgliederIm Geist des Friedens: Israelisches Gebiet geht an Jordanien

Sollte Land im „Geist des Friedens“ aufgegeben werden?

Foto: Flash90

25 Jahre nach dem 1994 unterzeichneten israelisch-jordanischen Friedensvertrag hat Jordanien nun beschlossen, eine Klausel dieses Vertrags zu kündigen. Hierbei handelt es sich um einen Pachtvertrag, der jordanisches Territorium – aus unerfindlichen Gründen – Israel zur Verfügung stellte. Diese beiden Ländereien, Naharayim und Zofar auf der israelischen Seite des Jordans, durften laut Vertraug von Israel ohne Einschränkungen und auf unbestimmte Zeit bewirtschaften werden. Die Klausel besagte, dass „ungeachtet der privaten Eigentumsrechte an Land innerhalb dieses Gebiets, die Bestimmung 25 Jahre lang in Kraft bleibt und automatisch für dieselben Zeiträume verlängert wird, es sei denn, eine der Parteien spricht ein Jahr vorher eine Kündigung aus“.

Der Begriff „ungeachtet“ bedeutet im Wesentlichen, dass der endgültige Status der israelisch-jordanischen Grenze in diesem Vertrag nicht festgelegt wurde. Die genaue Grenze, so dachten die Israelis, würde irgendwann in der Zukunft „im Geiste des Friedens“ festgelegt werden, so steht es im vereinbarten Protokoll des Friedensvertrags. Was dieser „Geist des Friedens“ eigentlich bedeutet, ist allerdings reine Spekulation.

Das Problem der ungenau festgelegten Grenze wurde...

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Patrick Callahan

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