In einer Zeit, wo alle vom radikalen Islam reden, erhebt er seine Stimme: „Das Erbrecht haben die Juden, sagt der Koran!“
Seit er sich in dieser Weise gegenüber einer israelischen Zeitung, die im Norden Israels erscheint, äußerte, muss er sich verstecken. Eine arabische Zeitung behauptet, Riad sammle Geld für Juden, um damit den Bau eines Tempels in Jerusalem zu finanzieren. „Die arabische Zeitung hat mit mir nicht gesprochen und verbreitet über mich nichts als Lügen.“
Aus seinem Versteck hat er mit Israel Heute am Telefon gesprochen, nachdem ihm ein Vermittler versicherte, dass wir nicht seine Feinde sind. „Ich habe die Sonne schon lange nicht mehr gesehen“, klagte er. Seine Kinder sind bei Bekannten untergebracht. Er wird von seinen arabischen Nachbarn als Verräter, Siedler, Zionist und Teufel verflucht.
„Wir sind die nüchterne Stimme im Islam“, unterstreicht Riad (45). „Aber das Problem ist, dass die...
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