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Im Strudel der BDS-Bewegung

Palästinensische Arbeiter bei Sodastream wagen sich an die Öffentlichkeit. Foto: Zeitungsausschnitt

Die israelische Firma Sodastream stellt Geräte her, die Trinkwasser mit Kohlensäure versetzen. Vor zwei Jahren sah sich Sodastream genötigt, seinen Sitz in Maale Adumim aufzugeben. Hintergrund war internationaler Druck, besonders im Zuge der BDS-Kampagne. Diese ruft zum Boykott von Produkten auf, die in jüdischen Siedlungen hergestellt werden. In Maale Adumim war das Unternehmen ein Musterbeispiel für gelungene Koexistenz. 500 Palästinenser arbeiteten Seite an Seite mit 750 israelischen Arbeitern. Diese Palästinenser waren die besten Botschafter für ein Zusammenleben der Völker. Israel Heute sprach damals mit etlichen palästinensischen Arbeitern bei Sodastream. Sie hatten für ihren Arbeitsplatz in der Siedlerstadt zwischen Jerusalem und Jericho nur gute Worte übrig.

Sodastream zog schließlich in die Beduinenstadt Rahat südlich von Beerscheva um, was die geschäftsschädigende Kritik der Boykott-Aktivisten verstummen ließ. Aber jetzt erheben die palästinensischen Arbeiter Vorwürfe. Denn im Zuge der Verlegung der Produktion haben bei weitem nicht alle Palästinenser aus den Palästinensergebieten, die bei Sodastream in Maale Adumim angestellt waren, eine Arbeitsgenehmigung für Israel bekommen. 400 Palästinenser verloren ihren Arbeitsplatz schon vor zwei Jahren.

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Patrick Callahan

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