Die Ausstellung zeigt das Leben des PLO-Führers. Besser gesagt: Sie erhebt den Anspruch, es zu zeigen. Denn historische Genauigkeit sollte der Besucher nicht erwarten. Die Geschichte wird arg verfälscht, um das Bild von Jassir Arafat zu zeichnen, das die Palästinenser sehen wollen.
Ein Palästinenserführer wird natürlich in Jerusalem geboren. Am besten in der Altstadt. Also wird diese Legende auch so präsentiert, obwohl Arafat in Kairo geboren wurde und somit Ägypter war. Von einem palästinensischen Volk sprach damals noch kein Mensch. Das wurde später Arafats eigene Erfindung.
Arafat wird als Freiheitskämpfer glorifiziert. In Wahrheit war er zeitlebens ein Erzterrorist. Seine unwiderlegbare Urheberschaft und Beteiligung an ungezählten Terroranschlägen, wie 1972 bei der Olympiade in München, wird nicht thematisiert.
Arafats Witwe Suha, 34 Jahre jünger als er, wird in der gesamten Ausstellung nicht erwähnt. Nach dem Tod ihres Mannes war es zum Streit...
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