Im Jahr 1948 lag die Zahl der jüdischen Bevölkerung in Israel, Männer, Frauen und Kinder, bei gerade mal 600.000. Von ihnen waren circa 30.000 militärisch geschult. Ihre militärische Ausbildung hatten sie zumeist während des Zweiten Weltkrieges von der Britischen Armee erhalten. Sie trugen das „Palästina“-Abzeichen auf ihren Schultern, was einige hundert arabische Freiwillige ablehnten mit der Begründung: „Wir sind keine Palästinenser, wir sind Araber!“ Andere sammelten militärische Erfahrungen bei paramilitärischen Untergrund-Einheiten in Palästina. Allen Umständen zum Trotz gelang es dieser kleinen Zahl von mehr schlecht als recht ausgerüsteten Kämpfern, vier arabische Armeen zu besiegen. Lediglich die britisch trainierte und geführte jordanische Armee stellte sich als zu stark heraus, dazu kamen irreguläre arabische Truppen. War dies nur durch eigene Stärke möglich?
Neunzehn Jahre später, im Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967, erlangte Israel einen großen Teil des Gebietes wieder, das ihm göttlicherseits versprochen worden war. Neben der Sinai-Halbinsel, die später an Ägypten zurückgegeben wurde, bekam Israel Ostjerusalem, Judäa und Samaria sowie die...
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